Traden lernen

traden lernen online

Traden lernen

Das Ziel dieser Seite ist es, Ihnen beim Traden lernen zu helfen. Dabei gehen wir auf die wichtigsten Fragen des Online-Tradings ein und behandeln verschiedene Assetklassen sowie Instrumente, um in sie zu investieren. So wird Ihnen der Einstieg in das online Trading leichter fallen und Sie kommen schneller in die Gewinnzone.

Trading für Anfänger

Trading für Anfänger

Eine Einführung in den Online-Handel, insbesondere des Devisen- und CFD-Handels mit technischer Analyse. Hier finden Sie unter anderem auch eine Einführung in den Aktienhandel mit CFDs

Ökonomische Indikatoren

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Erfahren Sie, welche Bekanntmachung welchen Einfluss auf eine Volkswirtschaft hat. Dies wird Ihnen helfen, ein erfolgreicherer Trader zu werden und Ihre Trades den aktuellen Marktgeschehnissen anzupassen

Videoschulungen zum Trading

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Eine große Auswahl an Videos für Einsteiger, fortgeschrittene Händler und MT4 Trader. Anhand leicht verständlicher Schulungsvideos können Sie sich über alle Themen rund ums Trading informieren

eBook zum Devisenhandel

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AvaTrade freut sich, Ihnen das kostenlose eBook “Forex Trading Strategies” in englischer Sprache anzubieten. Dieses Grundlagenwerk hilft Ihnen, eine eigene Strategie zu entwickeln

Was ist Online-Trading?

Wie man online handelt ist leicht erklärt: Sie suchen sich einen verlässlichen online Broker, der Ihnen stets zur Seite steht. Das kann z.B. AvaTrade für Sie sein, denn wir sind ein weltweit regulierter Broker mit höchsten Qualitätsansprüchen. Als nächstes stellt sich die Frage, worin Sie investieren möchten und welches Instrument Sie dafür nutzen wollen. Aber wann sollten Sie kaufen und wann wieder verkaufen? Auch hierfür gibt es verschiedene Anhaltspunkte – je nach Trading-Strategie.

Mit dieser Seite können Sie Antworten auf diese Fragen finden und dann mit dem Online-Trading beginnen. Damit ist der elektronische Wertpapierhandel gemeint, an dem Sie als Privatanleger von Ihrem Desktop-PC, Tablet oder Smartphone teilhaben können. So können Sie mit der richtigen Strategie Ihr Vermögen langfristig vermehren.

Assetklassen

Der Kapitalmarkt beinhaltet eine schier unüberschaubare Zahl an Wertpapieren. Um in dieser Menge trotzdem den Überblick behalten zu können, werden die sogenannten Assets in verschiedene Assetklassen unterteilt.

Aktien

Die bekannteste Assetklasse ist definitiv die der Aktien. Es handelt sich dabei um Inhaberpapiere, die einen Anteil am Grundkapital des Unternehmens darstellen. Wer eine Aktie erwirbt, der besitzt also ein Stück des Unternehmens, auf das die Aktie lautet. Damit geht auch das Recht einher, eine Einladung zur Hauptversammlung zu erhalten und daran teilzunehmen. Gleichzeitig hat man ein Anrecht auf eine Dividende, sofern die Hauptversammlung beschließt, dass eine ausgezahlt werden soll. Es gibt allerdings auch Vorzugsaktien, die eine höhere Dividende zahlen, im Ausgleich aber kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung beinhalten.

Ob der Aktienhandel für Anfänger geeignet ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch gerade zu Beginn kann sich die Investition in einen Aktienindex anbieten, da somit die teils schwierige Auswahl einer Einzelaktie entfällt. Doch wer Aktien kaufen möchte, der sollte sich auf jeden Fall gründlich über das Unternehmen, in das er investieren möchte, informieren und Markt- sowie Zukunftstrends analysieren. Wie das geht, wird in den folgenden Abschnitten erläutert.

Anleihen

Anleihen (engl. Bonds) sind im Gegensatz zu Aktien kein Eigenkapital, sondern sie werden zum Fremdkapital gezählt. Benötigt ein Unternehmen oder ein Staat Geld, beispielsweise um Investitionen zu tätigen, so können hierfür Anleihen emittiert werden. Der Käufer einer Anleihe zahlt dem Unternehmen oder Staat, auch als Emittent bezeichnet, einen Betrag, der Nominalbetrag genannt wird. Dieses Geld stellt einen Kredit dar, für den der Emittent  einen regelmäßigen Zins zahlt, der auch als Kupon bekannt ist. Aufgrund der Regelmäßigkeit der Zinszahlungen werden Anleihen auch als Renten bezeichnet.

Sie gliedern sich in Anleihen von Körperschaften (Staaten, Länder und Kommunen) sowie von Unternehmen. Besonders im Unternehmenssektor gibt es sehr risikoreiche Anleihen, die  man auch als Hochzinsanleihen (engl. High Yield Bonds) bezeichnet. Doch auch bei Staatsanleihen können hohe Renditen aber auch Risiken lauern, wenn die emittierenden Staaten in Zahlungsschwierigkeiten geraten. So geschah es auch während der Eurokrise, die 2011 für viel Unruhe am Rentenmarkt sorgte.

Rohstoffe

Die Grundlage für viele unternehmerische Aktivitäten, insbesondere im industriellen Sektor, bilden Rohstoffe. Metalle aber auch Agrarrohstoffe, seltene Erden, Energie und Wasser sind von großer Bedeutung. Für Investments sind vor allem die drei erstgenannten interessant, denn in sie kann man auf den Weltmärkten investieren. Die dort zu beobachtenden Preise schwanken je nach Angebot und Nachfrage und sind für Laien häufig schwer zu prognostizieren.

Devisen

Die vierte traditionelle Assetklasse ist die der Devisen. Damit sind Fremdwährungen gemeint, die sich in Währungspaaren gegeneinander handeln lassen. Daraus leitet sich auch die englische Bezeichnung des Devisenmarktes ab, denn Forex steht für Foreign Exchange. Insbesondere im Daytrading ist das Forex Trading äußerst beliebt. Nicht weil der Devisenhandel für Anfänger besonders geeignet wäre, sondern weil das große Handelsvolumen für eine hohe Liquidität und enge Spreads sorgt. Zudem können Währungen fast zu jeder Zeit gehandelt werden.

Neu in dieser Assetklasse sind die Kryptowährungen. Besonders im Jahr 2017 sind die digitalen Münzen in Form von Bitcoins, Ripples, Ethereum oder Litecoins durch hohe Kursanstiege weltweit bekannt geworden. Doch da hier besonders die Erwartungen an die Zukunft kursbestimmend sind, ist eine hohe Volatilität üblich.

Instrumente

In die oben genannten Assetklassen kann man nun in Form von Direktinvestments einsteigen, wenn der Broker das anbietet. Sie können aber auch mit Produkten arbeiten, deren Preise sich von bestimmten Basiswerten wie Aktien, Aktienindizes, Währungspaaren oder Rohstoffen ableiten. Damit sind sogenannte Finanzderivate gemeint.

Was sind CFDs?

Zu den gebräuchlichsten Derivaten gehören zweifelsohne Differenzkontrakte, die im Englischen Contracts for Difference oder kurz CFD heißen. Ihnen liegt irgendein Asset zugrunde, das als Basiswert fungiert (engl. Underlying). Der Gewinn oder Verlust eines solchen Kontraktes berechnet sich aus der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis des Basiswertes.

Der Vorteil dieser Instrumente liegt in ihrer einfachen Handhabung, der Möglichkeit von der Hebelwirkung Gebrauch zu machen sowie auch auf fallende Kurse setzen zu können. Allerdings hat insbesondere die Hebelwirkung (engl. Leverage Trading) auch ihre Schattenseiten. Denn einerseits können dafür Gebühren anfallen und andererseits vergrößert der Hebel auch mögliche Verluste. Man sollte ihn daher mit Bedacht wählen.

Bei AvaTrade werden nahezu alle Wertpapiere ausschließlich mit CFD Trading angeboten. Das bedeutet, dass keine Börsen- oder Ordergebühren gezahlt werden müssen. Jedoch gibt es eine Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs, die Spread genannt wird. Sie kann als Preis für den CFD aufgefasst werden.

Optionen

Eine weitere Investitionsmöglichkeit stellen Optionen dar, die zu den bedingten Termingeschäften gezählt werden. Sie geben dem Käufer das Recht, zu einem festgelegten (europäische Option) oder beliebigen Zeitpunkt (amerikanische Option) einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen (Kaufoption, engl. Call) oder zu verkaufen (Verkaufsoption, engl. Put). Mit einem Call profitiert man, wenn die Kurse steigen – mit einem Put dagegen, sofern die Kurse fallen. Auch Optionen wohnt ein Hebel inne, der sich aber nach dem Preis des Underlyings und der Option richtet.

Optionen können bei AvaTrade beispielsweise bei Gold Trading, Silber Trading und viele Währungspaare erworben werden.

ETFs

Ein besonders für langfristige Geldanlagen geeignetes Instrument stellen Indexfonds dar. Die Exchange Traded Funds (ETFs)  bilden einen Index beispielsweise auf Aktien oder Rohstoffe ab. Sie können also als Portfolio einer Reihe von Assets angesehen werden. Der Vorteil besteht darin, dass man sozusagen den Index kauft und somit nicht das eine großartige Wertpapier zu finden versucht, sondern stattdessen n viele vielversprechende Assets investiert. Man sucht also nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern erwirbt einfach den ganzen Heuhaufen. Jedoch können ETFs bei AvaTrade ebenfalls nur als CFD gehandelt werden, sodass es sich letztlich um CFD-Index-Trading handelt.

Long oder Short

Da sie bei AvaTrade nur CFDs oder Optionen handeln können, haben Sie stets die Möglichkeit, auf steigende sowie auf fallende Kurse zu setzen. Wenn Ihre Marktmeinung bezüglich eines Wertpapiers oder eines Index positiv ausfällt, Sie also zukünftig höhere Preise erwarten, dann können Sie einen Long-CFD bzw. eine Call-Option auf das Underlying erwerben.

Ergeben Ihre Analysen dagegen, dass ein Wertpapier oder ein Index künftig im Wert fallen wird, dann ist ein Short-CFD bzw. eine Put-Option die richtige Wahl. Vielleicht kennen Sie den Begriff des Leerverkaufs. Dabei leihen Sie sich eine Aktie, um sie zu verkaufen. Fällt der Preis dann einige Zeit später, so können Sie das Papier am Markt zurückkaufen und dem Verleiher anschließend zurückgeben. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufkurs stellt dabei Ihren Gewinn dar. So können Sie sich ein Short-Investment vorstellen.

Ökonomische Indikatoren

Wenn man sich entschieden hat, in welche Assetklasse (Index) oder in welches einzelne Wertpapier man investieren möchte, dann stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt. Die Preise für Aktien und Rohstoffe hängen unter anderem vom ökonomischen Umfeld ab – das hat die Finanzkrise eindrucksvoll gezeigt. Doch wie stark und mit welcher Zeitverzögerung ist nicht abschließend geklärt.

Jedoch ist eine prosperierende Wirtschaft immer eine gute Ausgangslage für steigende Unternehmensgewinne und einen höheren Rohstoffbedarf. Damit ist auch der Anstieg von Aktien- und Rohstoffpreisen in solch einem Umfeld wahrscheinlicher als in einer Rezession. Man sollte daher immer die Veröffentlichungen zu Bruttoinlandsprodukt, Industrieproduktion, Arbeitslosenquote, Verbrauchervertrauen und weiteren Konjunkturindikatoren verfolgen. Wenn Sie dies für die wichtigsten Regionen und Länder dieser Welt durchführen, so wird sich mit der Zeit ein solides Grundverständnis für die konjunkturelle Lage einstellen.

Fundamentale Faktoren

Neben der Gesamtwirtschaft spielen bei Aktien und Anleihen auch die individuellen Gegebenheiten innerhalb der Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wie haben sich Umsatz und Gewinn in den letzten Jahren entwickelt? Wie rentabel arbeitet das Unternehmen? Wird eine Dividende gezahlt? Ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf einem akzeptablen Niveau? Ist das Unternehmen in einer Wachstumsbranche tätig? Diese und viele weitere Frage sollten Sie beantworten können, bevor Sie investieren. Nur so können Sie künftige Kursentwicklungen besser prognostizieren – auch wenn diese Analysen natürlich ebenfalls keine Sicherheit bieten können.

Technische Analyse

Das Gegenstück zur Fundamentalanalyse bildet die Technische Analyse. Ihr liegt die Theorie zugrunde, dass sämtliche Informationen bereits in den vergangenen Kursen eingepreist sind. Wenn man also die Trading-Charts richtig lesen und verstehen kann, dann steigt der Theorie zufolge die Wahrscheinlichkeit, zukünftige Kurse richtig prognostizieren zu können.

Neben klassischen Trendformationen gehören gleitende Durchschnitte, Oszillatoren und Chartmuster wie die Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu den Instrumenten der Charttechnik. Jedoch gibt es in der Wissenschaft keine Einigkeit über die Richtigkeit dieser Analysetechnik. Im Day-Trading wird sie aber sehr häufig genutzt, da fundamentale Faktoren – abgesehen von kurzfristigen Reaktionen auf Veröffentlichungen – hier keine große Rolle spielen. Eine Sicherheit, dass die dadurch gemacht Prognosen eintreffen werden, kann es aber nie geben.

Ordertypen

Bevor Sie dann schlussendlich Ihre Order platzieren, ist die Wahl des Ordertyps wichtig. Inzwischen bieten Broker häufig eine Vielzahl unterschiedlicher Typen an, doch drei sind am bedeutsamsten. Die Market-Order besagt, dass Sie ein Wertpapier zum nächstbesten Kurs handeln möchten. Bei einer Limit-Order legen Sie dagegen einen Preis fest, ab dem Sie zum Kauf oder Verkauf bereit sind. Und die Stop-Loss-Order dient zum Begrenzen Ihrer Verluste. Denn wird die von Ihnen festgelegte Kurs-Marke gerissen, so wird das Wertpapier in Ihrem Portfolio wieder verkauft. Mit der sogenannten Trailing-Stop-Loss-Order lassen sich die Stop-Kurse sogar dem Handelskurs nachziehen, um gemacht Gewinne zu sichern.

Handelsstile

Mit der Zeit werden Sie sich einen gewissen Handelsstil angewöhnen. Um dies zunächst risikolos tun zu können, empfiehlt sich das Paper-Trading.

Paper Trading

Beim Paper Trading handelt es sich um den Handel im Rahmen eines Demokontos. Der Begriff stammt vom Papiergeld beim Monopoly ab. Ebenso wie bei diesem Spiel werden Sie anfangs mit einem Startbetrag ausgestattet, um Ihre Geschäfte tätigen zu können. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit „Spielgeld“ erste Erfahrungen sammeln zu können. Besonders lehrreich wird das, wenn Sie das Demokonto wie ein Echtgeldkonto behandeln.

Copy Trading

Falls Ihnen der eigene Handel nicht liegt oder Sie noch nicht erfahren genug sind, dann können Sie mit dem Copy Trading auch vom Wissen anderer Trader profitieren, indem Sie deren Trades nachhandeln. Diese verfügen oft über komplexe Strategien und können eine Menge Erfahrung vorweisen. Aber natürlich gilt das nicht für alle, also seien Sie aufmerksam, wenn Sie einem Trader folgen.

Haben Sie sich für einen Kandidaten entschieden, so können Sie dessen Trades manuell oder auch automatisiert nachvollziehen. Das Social Trading  kann also einerseits unerfahrenen Händlern beim Lernen unterstützen und andererseits Gewinne generieren, ohne selbst über das nötige Detailwissen zu verfügen. Lediglich für die Auswahl eines geeigneten Traders sollte man über ein gutes Marktverständnis verfügen. Beachten Sie aber, dass auch erfahrene Trader nicht immer profitabel sein können und somit auch Ihr eigenes Vermögen sinken kann.

Handelsplattformen im Vergleich

AvaTrade stellt seinen Nutzern den MetaTrader 4 zur Verfügung. Die innovative und intuitive Handelsplattform bietet viele Einstellungen, ermöglicht das Trading aus dem Chart heraus und beinhaltet auch die Möglichkeit, Copy Trading mit einem Expert Advisor durchzuführen.

Auch mit AvaOptions können Sie auf AvaTrade Wertpapiere handeln. Genauer gesagt, bietet Ihnen das Tool Zugang zum Optionsmarkt und unterstützt Sie durch viele Funktionen beim Optionshandel. Insbesondere bei der Durchführung von Optionsstrategien wie Butterflys, Straddles oder Strangles ist die automatische Berechnung von Parametern eine große Hilfe.

Islamisches Konto

Für die muslimischen Mitglieder unserer Trading-Gemeinde bietet AvaTrade ein islamisches Trading Konto an. Es ermöglicht ihnen den Zugang zum Finanzmarkt, ohne gegen Glaubensgrundsätze verstoßen zu müssen. Denn im Islam gelten das Zinsverbot sowie das Verbot der Spekulation. Aus diesem Grund bietet das islamische Konto verschiedene Sonderkonditionen aber auch Einschränkungen, beispielsweise hinsichtlich Kryptowährungen.