Trading-Info

Einleitung Trading-Info

Diese Seite soll angehenden Tradern dabei helfen, die notwendigen Informationen vor den ersten Trades zusammenzutragen. Sie können die nachfolgenden Abschnitte also als eine Art Checkliste betrachten, die Sie vor Ihren ersten Trades abarbeiten können. Denn nur, wer gut informiert ist, kann an der Börse langfristig erfolgreich sein. Denn wie bei jeder anderen Tätigkeit auch, muss man über ein solides Grundwissen verfügen, um sie zu meistern.

Handelsbedingungen

Handelsbedingungen

Auf unserer Internetseite über Handelsbedingungen finden Sie für jedes, von AvaTrade angebotene Finanzinstrument die wichtigsten Informationen über Spreads, Prämien, Losgrößen und Handelszeiten.

CFD Rollover

CFD Rollover

Halten Sie all die kommenden CFD Rollover-Termine im Auge und erfahren Sie genau, wie AvaTrade die Verschiebung von einem gereiften auf einen neuen Terminkontrakt [Futures] in Ihren offenen Positionen erleichtert.

Auftragsarten

Auftragsarten

AvaTrade bietet Ihnen durch eine Vielzahl von Auftragsarten Flexibilität im Handeln. Erfahren Sie mehr über das Konfigurieren von bedingten Einstiegen und das Vorbestellen von Aufträgen, wie Gewinnmitnahme und Verluststopp.

Grundsätze der Auftragsausführung

Grundsätze der Auftragsausführung

AvaTrade ist verpflichtet, Handelsaufträge stets im besten Interesse seiner Kunden auszuführen. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Ihre Aufträge in den, sich schnell bewegenden Finazmärkten behandeln.

Islamische Konten

Islamische Konten

Als vollständig regulierter Broker mit weltweiter Präsenz, bietet AvaTrade seinen muslimischen Kunden islamische Trading-Konten an, die dem Scharia-Gesetz entsprechen. Somit werden keine Zinsen für Übernacht Positionen verrechnet.

 

Handelsbedingungen

Bei AvaTrade werden alle Assets in Form von Contracts For Difference (kurz CFDs) gehandelt. Je nach Wahl des Hebels ist hierbei eine Sicherheitsleistung (Margin) zu hinterlegen, die den Einsatz darstellt. Außerdem existiert ein Spread – die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs – der als Gebühr interpretiert werden kann. Ansonsten sind CFDs aber kostenfrei, es fallen also keine gesonderte Börsen- oder Ordergebühr an. Aber muss man wissen, welche Finanzierungsgebühren beim Einsatz des Hebels anfallen und wie die Handelszeiten ausgestaltet sind.

Über all diese Modalitäten können sich Trader ausführlich in den Handelsbedingungen von AvaTrade informieren. In einer übersichtlichen Tabelle sind dort sämtliche Parameter geordnet nach Assetklassen für die jeweiligen Wertpapiere aufgelistet.

Was sind CFD Rollover-Daten?

Wer auf dem Rohstoffmarkt aktiv ist, der sollte sich mit Rollover-Daten befassen. Rohstoffe werden in Form von Futures gehandelt, wobei es sich um unbedingte Termingeschäfte handelt, die zum Kauf oder Verkauf eines Gutes zu einem festgelegten Preis an einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft berechtigen. Sie haben also ein Ablaufdatum. Um Gewinne oder Verluste nach Ablauf dieser Zeit nicht realisieren zu müssen, werden diese Kontrakte „gerollt“. Es wird also eine unendliche Laufzeit erzielt, indem alte Kontrakte verkauft und neue gekauft werden.

Diese „Rollovers“ können den Kurs beeinflussen, sodass Sie die Rollover-Termine kennen sollten, um nicht ungünstig überrascht zu werden.

Islamisches Konto

Trader, die dem muslimischen Glauben folgen, haben aufgrund religiöser Texte besondere Vorschriften zu beachten. So gilt im Islam beispielsweise das Zins- und Spekulationsverbot, das Geldanlagen natürlich erschwert. Um diesen Tradern den Zugang zum Finanzmarkt unter Einhaltung dieser Regeln zu erleichtern, bietet AvaTrade ein Islamisches Konto an. Jedoch sollten muslimische Trader die Bedingungen dieses Kontos genau prüfen, um nicht unabsichtlich gegen religiöse Gebote zu verstoßen.

Auftragsarten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Aufträge für Trades (Orders) abgegeben werden können. Dabei sind die drei am häufigsten genutzten Ordertypen Market, Limit und Stop Orders.

Market Order. Nach der Platzierung einer Market Order wird das gewünschte Asset zum aktuellen Marktpreis ge- oder verkauft. Da sich Kurse mitunter sehr schnell bewegen können und immer etwas Zeit zwischen Platzierung und Ausführung liegt, unterscheidet sich der letztendliche Handelskurs meist von dem Kurs, der im Moment der Orderaufgabe zu beobachten war. Gerade bei sehr illiquiden Märkten können hier auch größere Differenzen entstehen.

Limit Order. Bei der Limit Order können Sie dagegen einen gewünschten Kauf- oder Verkaufspreis angeben, der für sie günstiger ist als der aktuelle. Erreicht der Kurs dann tatsächlich dieses Niveau, so wird die Order „freigegeben“. Das bedeutet, dass dann eine Market Order platziert wird. So kann man sich während des Tradings gefahrlos vom PC, Tablet oder Smartphone entfernen, ohne dass die anvisierte Gelegenheit verpasst wird. Betrachten wir hierzu ein Beispiel. Angenommen, die Facebook-Aktie steht bei 40 Dollar. Sie haben aber aufgrund der Fundamentalanalyse errechnet, dass maximal ein Preis von 35 Dollar fair wäre, dann könnten Sie eine Kauforder mit diesem Limit aufgeben. Sinkt der Kurs auf das gewünschte Niveau, so wird eine Market Order für Sie platziert, die höchstwahrscheinlich etwa zum Preis von 35 Dollar ausgeführt wird.

Stop Loss Order. Anders funktioniert dagegen die Stop Order, da hierbei zwar auch eine Kauf- bzw. Verkaufsschwelle vorgegeben wird, diese aber für Sie ungünstiger ist als aktuell beobachtet. Wird dieses Niveau erreicht, so platziert AvaTrade ebenfalls automatisch eine Marktet Order für Sie. Dabei dient die Stop Loss Order der Begrenzung von Verlusten. Haben Sie beispielsweise die Alphabet-Aktie (Google) für  1.175 Dollar gekauft, so könnten Sie die Position bei 1.100 Dollar absichern. Rutscht der Kurs unterhalb dieser Schwelle, so wird die Aktie automatisch verkauft. Dieser Ordertyp bietet sogar noch eine Erweiterung: den Trailing-Stop-Loss. Hierbei können Sie angeben, wie viele Punkte oder Prozent unterhalb des aktuellen Kurses der Stop liegen soll. In einem Aufwärtstrend wird dieser dann stetig nachgezogen, sodass Sie immer abgesichert sind.

Stop Buy Order. Umgekehrt funktioniert die Stop Buy Order. Angenommen, die Amazon-Aktie notiert eine ganze Zeit lang unter einer Marke von 2.000 Dollar und Sie vermuten, dass die Aktie weiter steigt, sobald diese Grenze durchbrochen wird. Dann könnten Sie eine Stop Buy Order bei 2.001 Dollar platzieren. Wird dieser Kurs erreicht, so wird auch hier eine Market Order platziert und die Aktie bei Ausführung zum aktuellen Kurs ins Portfolio gekauft.

Grundsätze der Auftragsausführung

Eng mit den Ordertypen verknüpft ist die Art der Auftragsausführung. Bei Market Orders gibt es die beiden Grundsätze billigst bzw. bestens die bei Kauf- bzw. Verkaufsorders Anwendung finden. Aber man sollte sich auch mit den Kosten, der Geschwindigkeit der Orderausführung und vielen weiteren Details befassen. Lesen Sie hierzu unsere Grundsätze der Auftragsausführung.

Überblick über die Wirtschaft

Neben dem Wissen über die Funktionsweise und die Parameter des Handels sollte man sich auch ein Bild von der Wirtschaft machen. Insbesondere wer langfristige Überlegungen hegt, der sollte wissen, in welcher Phase des Konjunkturzyklus ein Land bzw. die Welt sich gerade befindet. Hierfür sollte man den Verlauf von ökonomischen Indikatoren über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten und die Analysen von Experten lesen.

Aber auch für kurzfristig orientierte Trader ist die Wirtschaft von Interesse. Denn die Kurse von Wertpapieren reagieren unter anderem auf die Veröffentlichung bestimmter Wirtschaftsdaten. Fallen diese überraschend hoch oder niedrig aus, kommt meist Bewegung in die Kurse, die Sie für sich nutzen können. Wann diese Veröffentlichungen stattfinden und welche Werte Experten im Durchschnitt erwarten, können Trader im AvaTrade Wirtschaftskalender nachschlagen.

Basiswissen für Trader

Assetklassen und Instrumente

Neben den allgemeinen Informationen, die den Broker  und die ökonomische Situation betreffen, sollte man natürlich auch gut über die verschiedenen Assetklassen und deren Eigenschaften Bescheid wissen. Dazu gehören Aktien, Anleihen (auch Renten genannt), Rohstoffe, Forex und Geldmarktpapiere. In sie können Trader in Form von Direktinvestitionen oder mithilfe von Instrumenten wie CFDs, aktiven Fonds, Indexfonds, Futures, Optionen und Zertifikaten investieren. Da bei AvaTrade CFDs und Optionen zum Einsatz kommen, empfehlen wir, sich eingehend mit deren Funktionsweise zu beschäftigen.

Wer nicht in Indizes wie den S&P 500, den DAX30 oder den NIKKEI 225 investieren möchte, der kann sein Glück auch mit Einzelaktien wie Apple Aktien, Goldman Sachs Aktien oder Netflix Aktien probieren. Hierbei ist es wichtig, sich gut über das Unternehmen zu informieren. Gerade bei langfristigen Investitionen sollte man die Zukunftsaussichten fundiert bewerten können. Wer dagegen nur kurzfristige Intensionen hat, der bedient sich meist eher der Charttechnik.

Was sind Trading-Charts?

Da man sich im Vorfeld eines Trades einen Eindruck vom bisherigen Kursverlauf des Assets machen sollte, wirft man in der Regel einen Blick auf den Trading-Chart. Dieser zeigt die bisher beobachteten Kurse im Zeitverlauf an. Hierbei gibt es verschiedene Darstellungsvarianten wie Candlestick-, Linien- oder Balken-Charts. Jeder Typ hat einen eigenen Informationsgehalt, über den man Bescheid wissen sollte.

Da es im Anschluss an die Analyse geht, gehören auch die Instrumente der Charttechnik zum Standardrepertoire eines Traders. Langfristige Trends und Zyklen können hier für einen längeren Zeithorizont wichtig sein, während kurzfristige Bewegungsmuster für das Daytrading relevant sind. Studieren Sie also eingehend, wie Trends, Oszillatoren, gleitende Durchschnitte und andere Instrumente der charttechnischen Analyse funktionieren.

Fundamentalanalyse

Bei langfristigen Investitionen sind neben dem Chartbild vor allem auch fundamentale Gesichtspunkte entscheidend. Dazu gehören neben dem ökonomischen Umfeld hauptsächlich die Daten aus den Quartalsberichten von Unternehmen. Kennzahlen wie Umsatzrendite, Verschuldungsgrad, Kostenentwicklung und viele weitere können einen umfassenden Eindruck der Standfestigkeit eines Unternehmens vermitteln.

Aber auch Aktienkennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis und Dividendenrendite sind in diesem Zusammen von Interesse. Mit den ersten beiden Werten kann eingeschätzt werden, wie teuer oder günstig eine Aktie gerade ist und mit der Dividendenrendite bewerten Sie, welche Verzinsung Ihnen Ihr Einsatz im Jahr allein durch die Ausschüttung der Dividende bringt. Allerdings ist die Dividende nie garantiert, sodass hier auch eine gewisse Unsicherheit besteht.

Informieren Sie sich vor langfristigen Investitionsentscheidungen ausführlich über diese und weitere Kennzahlen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Risiko- und Money-Management

Haben Sie genug Wissen erlangt und nun konkrete Trading-Ideen im Kopf, so stellt sich die Frage nach der Positionsgröße und Absicherungsstrategien. Wie viel Geld Sie einsetzen sollten, hängt davon ab, wie viel Geld Sie je Trade maximal verlieren wollen. In der Regel wird diese Kenngröße in Relation zur Kontogröße gesetzt und in Prozent ausgedrückt. Dieser maximal tragbare Verlust kann durch Absicherungsstrategien mit Optionen aber auch mit Stop-Loss-Orders erreicht werden. Zudem ist für die Positionsgröße die Wahl des Hebels entscheidend, denn je größer der Hebel, desto weniger Geld muss eingesetzt werden. Jedoch steigt andererseits das Risiko eines Totalverlustes.

Sie sehen also, die Begriffe Risiko- und Money-Management sind eng miteinander verknüpft und sie sollten die Konzepte gut verinnerlicht haben.

Online-Trading

Wie Sie sehen, gibt es im Online-Trading unglaublich viel zu lernen. Versuchen Sie nicht, dies abzukürzen, indem Sie nach Bauchgefühl entscheiden. Langfristig werden nur die informierten Trader erfolgreich sein, da deren Entscheidungen auf rationalen Überlegungen beruhen. AvaTrade hilft Ihnen beim Erlernen des Trading-Handwerks, indem wir Ihnen auf unserer Webseite umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Dort können Sie sich über die oben genannten Aspekte eingehend informieren. Aber selbstverständlich ist auch die Lektüre von Fachbüchern zum Trading eine gute Idee.

Erste Erfahrungen können Sie bei AvaTrade risikolos im Rahmen des Demokontos sammeln. Mit einem Grundguthaben an „Spielgeld“ platzieren Sie echte Trades am Finanzmarkt und können somit Praxiserfahrung sammeln, ohne das eigene Vermögen zu riskieren. Wenn Sie sich nach Ablauf der 25-tägigen Demo-Laufzeit sicher fühlen, sollten Sie ein Echtgeldkonto eröffnen.