Was ist Forex?

Forex (FX), die Abkürzung des Englischen “Foreign Exchange”, bezeichnet den Handel von Währungen, bzw. Devisen. Dabei wird eine Währung gegen eine andere gekauft oder verkauft, um damit Gewinne zu erzielen.

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Währungspaare

Es gibt hunderte Währungen auf der Welt und jeder ist ein Symbol aus drei Buchstaben zugewiesen, dies gilt auch für den Fall, dass Sie Kryptowährungen kaufen oder sich für den Bitcoin Handel interessieren. Amerikanische Dollar sind USD, Euro sind EUR, Schweizer Franken sind CHF, Britische Pfund sind GBP und so weiter.

Was sind Währungspaare?

Die Währungen werden beim online Forex Trading in zwei Klassen unterteilt: Hauptwährungen und Nebenwährungen. Als Hauptwährungen werden diejenigen bezeichnet, die das Zahlungsmittel in den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt darstellen – USA, Japan, Eurozone, Kanada, Australien, Schweiz und Neuseeland. Zusammen mit anderen Währungen bilden sie sogenannte Währungspaare.

Wenn man in einen Supermarkt geht, tauscht man einen Wertgegenstand gegen einen anderen – beispielsweise Geld gegen Milch. Genauso ist es beim Devisenhandel – wir kaufen oder verkaufen eine Währung für eine andere. Im Forex-Trading spricht man auch vom Handel einer Währung gegen eine andere.

Es gibt drei wesentliche Forex-Paare:

  • Hauptpaare: Diese Währungspaare beinhalten immer den USD und sie werden am häufigsten gehandelt. Die sieben Hauptpaare sind EUR/USD, JPY/USD, GBP/USD, CAD/USD, CHF/USD und NZD/USD.
  • Nebenpaare: Diese Währungspaare beinhalten zwar ebenfalls Hauptwährungen, die gegeneinander gehandelt werden, allerdings ohne den USD. Dazu gehören beispielsweise EUR/GBP und CHF/JPY.
  • Exotische Paare: Diese Währungspaare bestehen sowohl aus einer Hauptwährung als auch einer Nebenwährung, wie beispielsweise EUR/TRY, USD/NOK und vielen mehr.

Grundbegriffe des Forex-Handels

Bevor man mit dem Devisenhandel beginnt, sollte man sich zuvor umfassend informieren. Zum Einstieg, sind im Folgenden einige Grundbegriffe erklärt.

  • Basiswährung: Wer am Forex-Markt beispielsweise das Währungspaar EUR/USD handelt, der kauft Euro und verkauft US-Dollar. Der Euro würde hierbei als Basiswährung bezeichnet werden.
  • Kurswährung: In obigem Beispiel ist der US-Dollar die Kurswährung. Denn der Kurs des Währungspaares gibt an, wie viel von der Kurswährung benötigt wird, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen. Steht der EUR/USD bei 1,20000, so bedeutet dies, dass 1,20 Dollar nötig sind, um einen Euro zu erwerben.
  • Spread: Ebenso wie beim Aktienhandel, bezeichnet der Spread die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Je liquider ein Markt ist, desto enger sind in der Regel die Spreads.
  • Volatilität: Die Volatilität bezeichnet die Schwankungsbreite eines Währungspaares. Wenn die Kurse große Preisbewegungen nach oben und unten aufweisen, dann spricht man von einer hohen Volatilität.
  • Pip: Pip steht für „Percentage in Point“ und drückt eine Kursänderung in der fünften Nachkommastelle (+/- 0,00001) aus. Hat ein Währungspaar allerdings nur eine Stelle vor dem Komma – so wie beispielsweise der EUR/USD – so steht ein Pip für die Änderung in der vierten Nachkommastelle (+/- 0,0001). Spreads sowie Gewinne und Verluste werden Ihnen von der Trading-Plattform in Pips angezeigt.
  • Bullenmarkt: Als Bullenmarkt wird ein im Trend steigender Kursverlauf eines Währungspaares bezeichnet.
  • Bärenmarkt: Im Gegensatz dazu sprechen Trader von einem Bärenmarkt, wenn die Preisnotierungen einer Währung fallen.
  • Long-Position: Wenn Sie beispielsweise annehmen, dass der Kurs eines Währungspaares (z.B. des EUR/USD) zukünftig steigen wird, dann sollten sie „long gehen“ also kaufen. Sie würden hierbei auf eine Stärke des Euro wetten.
  • Short-Position: Glauben Sie dagegen, dass ein Wechselkurs (z.B. EUR/USD) fallen wird, dann sollten Sie „short gehen“. Hierbei würden Sie also vermuten, dass eher der US-Dollar stärker wird, sodass Sie das Paar USD/EUR kaufen würden. Dies entspricht logischerweise dem Verkauf des EUR/USD.
  • Stop-Loss-Order: Genau so wie wenn Sie Aktien kaufen, können Sie auch auf dem Forex-Markt Stop-Loss-Orders platzieren. Mit deren Hilfe können Sie Ihre möglichen Verluste begrenzen. Denn wird eine von Ihnen gewählte Kursunterschwelle erreicht, so wird ihre Position automatisch glattgestellt.

Die Vorteile des Forex Trading

  📜 Forex Handelszeiten  Gehandelt werden kann montags bis freitags 24 Stunden am Tag.
 💱 Null Kommissionen  Es fallen keine Provisionen des Maklers oder anderer Finanzintermediäre an.
 💵 Hohe Liquidität  Die hohe Liquidität des Forex-Marktes sorgt für geringe Spreads.
 📉 Handelsvolumen  Das große Handelsvolumen im Forex-Markt vermindert die Wahrscheinlichkeit von starken Kursschwankungen und Gaps, da umfangreiche Transaktionen weniger stark ins Gewicht fallen.
 💰 Leverage/Hebel  CFD-Trading auf Währungen bietet Ihnen die Möglichkeit, einen vorher definierten Hebel zu nutzen. So können beim Trading auch kleinere Kursschwankungen sinnvoll ausgenutzt werden. Jedoch erhöht der Hebel auch Ihr Verlustrisiko.
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Was beeinflusst den Forex Markt?

Um am Forex Markt wirklich erfolgreich sein zu können, ist es essentiell, zu wissen, wie Kurse zustande kommen und vor allem was sie beeinflusst. Natürlich kann dieses Thema hier nur stark zusammengefasst und vereinfacht behandelt werden.

Wie an fast allen Märkten wird der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Doch wonach richten sich diese? In jedem Falle lässt sich das natürlich nicht sagen. Beispielsweise wenn große Unternehmen, Banken oder Fonds große Mengen einer Währung erwerben wollen, um Währungsrisiken abzudecken. Doch neben solchen individuellen Aktionen, gibt es weitere Faktoren, die Angebot und Nachfrage beeinflussen.

Dazu gehört die Geldpolitik eines Landes. Wenn  die Notenbank beschließt, den Leitzins zu erhöhen, dann steigen auch die Zinsen für Staatsanleihen. Diese werden daher mehr nachgefragt und natürlich in der Landeswährung bezahlt. Aus diesem Grund führen steigende Leitzinsen unter sonst gleichen Bedingungen zu einer stärkeren Währung.

Auch die wirtschaftliche Verfassung eines Landes wirkt sich auf den Wechselkurs der inländischen Währung aus. Erlebt eine Volkswirtschaft eine konjunkturelle Blütephase, so zieht es tendenziell auch mehr Investitionen an. Das erhöht ebenfalls die Nachfrage nach der Währung und führt so zu einem höheren Wechselkurs.

Schwieriger abzuschätzen sind (geo-) politische Ereignisse. Ganz klar sind Kriege und Unruhen in einem Land Gift für dessen Wirtschaft. Dazu gehören auch Anschläge wie der vom 11. September 2001, in dessen Folge der US-Dollar einbrach. Auch Wahlen, die einen ungünstigen Ausgang vermuten lassen, haben möglicherweise einen negativen Einfluss auf den Wechselkurs der Landeswährung. Allerdings gilt hierbei oftmals die alte Börsenweisheit: „Politische Börsen haben kurze Beine“, was bedeutet, dass langfristig immer eine Orientierung an realen Faktoren stattfindet. Doch natürlich können politische Ereignisse Einfluss auf die Realwirtschaft nehmen, sodass man deren Tragweite dennoch nicht unterschätzen sollte – insbesondere kurzfristig können starke Reaktionen hervorgerufen werden.

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