Online Trading

Online Handeln

Was ist Online-Trading?

Als Online-Trading wird der internetbasierte Handel mit Wertpapieren bezeichnet. Über einen Online-Broker können Anleger Wertpapiere und Aktien kaufen und verkaufen. Allerdings sind nicht nur Börsengeschäfte möglich, sondern auch außerbörsliche Vereinbarungen können getroffen werden. Das Ziel dieses Unterfangens ist selbstverständlich die Erzielung einer möglichst hohen Rendite. Die folgenden Abschnitte sollen Ihnen dabei helfen, dies zu erreichen.

Wie beginne ich mit dem Online-Trading?

Letztlich ist auch das Online-Trading ein Handwerk wie jeder andere Beruf auch. Bei den meisten Jobs  muss man mindestens eine dreijährige Ausbildung oder sogar ein Studium absolvieren. Man sollte sich also von der Vorstellung lösen, dass man das Trading durch das Lesen einer Webseite oder eines Buches erlernen könnte. Auch ein teurer Workshop über das Wochenende wird dafür nicht ausreichen. Vielmehr sollte man sich darauf einstellen, dass der Börsenhandel – wie alle anderen Berufe auch – mit einem stetigen Lernen einhergeht.

Damit man anfangs aber nicht gleich sein gesamtes Geld verbrennt, sollte man sich gut informieren und hochwertige Bücher lesen. Man sollte ein gutes Wirtschaftsverständnis haben und wissen, was die Märkte aktuell und in Zukunft bewegen kann. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Handelsstile, die man kennen und verstehen sollte. Nur so lässt sich fundiert entscheiden, wie man selbst am besten handelt.

Zielfestlegung

Ein häufiges Problem von Trading-Anfängern ist eine unrealistische Erwartungshaltung. Viele Neulinge hoffen auf das schnelle Geld an der Börse. Sie träumen von einem flexiblen Arbeitstag am heimischen PC mit viel individueller Freiheit. Um dies mit durchschnittlichem Kapitaleinsatz aber tatsächlich erreichen zu können, müssten täglich konstante Gewinne erzielt werden.

Und diese Vorstellung ist für die meisten Menschen leider utopisch. Insofern sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Zudem ist es ganz natürlich, dass in manchen Marktphasen höhere Gewinne erzielt werden können als in anderen. Und auch Verluste gehören zum Leben eines Traders dazu.

Zeithorizont

Ebenfalls ist von Bedeutung für welche Zeitebene man sich entscheidet. Denn danach richtet sich die Auswahl der Tools, die für die Prognose künftiger Kurse eingesetzt werden können.

Langfristig investieren

Manche Anleger wollen sich nicht ständig mit ihrem Vermögen beschäftigen und setzen auf langfristige Trends. Dies bezeichnet man als Investieren. Hierbei spielen vor allem das fundamentale konjunkturelle Umfeld sowie die Bewertung des Unternehmens im Vergleich zu seinem Marktwert eine Rolle. Eine zentrale Technik ist dabei die Fundamentalanalyse. Aber auch das Erkennen von technologischen und ökonomischen Trends ist von hoher Bedeutung.

Für Anleger, die nicht sehr viel Zeit zur Verfügung haben, gibt es weiterhin die Möglichkeit, ihr Trading zu automatisieren, wie zum Beispiel mit dem MQL5 oder anderen, professionellen Tradern zu folgen, zum Beispiel mit einer Trading Signale App. Aber auch wer gerne selbst die Zügel in der Hand hält, kann eine Trading-Strategie entwickeln, die es ihm ermöglicht, zu den ihm bequemen Zeiten zu traden. AvaTrade bietet mehrere Möglichkeiten von Hilfestellungen an, wie zum Beispiel das Copy Trading.

Kurz- und mittelfristiges Trading

Natürlich ist die Verlockung groß, nicht nur einen langfristigen Auf- oder Abwärtstrend zu handeln. Auch kürzere Trends und Ausschläge könnten Gewinne bescheren, sodass das Trading unter Privatanlegern immer beliebter geworden ist. Dabei kann die Handelsfrequenz im Intraday-Bereich liegen, also nur einige Stunden umfassen, oder auch mehrere Tage. Im mittelfristigen Zeitsegment sind auch Handelszeiträume von mehreren Wochen möglich. Hierbei wird vor allem die Charttechnik als Analysewerkzeug genutzt.

Mit Hilfe von mobile Trading kann man heutzutage auch sehr kurzfristig anhand von Nachrichten traden. Besonders bei Rohstoffen können zum Beispiel unerwartete Naturereignisse oder politische Veränderungen zu enormen Kursbewegungen führen, die ein schneller Trader für sich ausnutzen kann.

Assetklassen

Der Kapitalmarkt bietet eine kaum überschaubare Zahl an Wertpapieren. Sie werden in Assetklassen – also Anlageklassen – eingeteilt, um Instrumente mit ähnlichen finanzwirtschaftlichen Eigenschaften in einer Gruppe zusammenfassen zu können. Die wichtigsten Assetklassen sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Devisen. Allerdings müssen Sie wissen, dass Wertpapiere jeglicher Art bei AvaTrade nicht direkt, sondern in Form von CFDs gehandelt werden.  Das bietet die Vorteile, dass Sie keine Ordergebühren zahlen, einen Hebel einsetzen können und sich sowohl long als auch short positionieren können.

Aktien

Eine Aktie verbrieft einen Teil eines Unternehmens. Kaufen Sie ein solches Wertpapier, dann sind Sie Anteilseigner des Unternehmens mit den entsprechenden Rechten. Das heißt, Sie haben in der Regel Anspruch auf die Dividende, sofern eine gezahlt wird und besitzen ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Daneben hoffen Anleger, die Aktien online handeln, aber vor allem auf steigende Kurse.

Einzelne Aktien handeln

Angenommen, Sie wollen nun Amazon-Aktien, Facebook-Aktien oder Google-Aktien kaufen, um an der Entwicklung dieser Unternehmen teilzuhaben. Dann ist dies bei AvaTrade nur in Form von CFDs möglich. Die Konsequenz ist, dass Sie keine Dividende erhalten und auch kein Stimmrecht besitzen. Denn Sie sind kein Anteilseigner des Unternehmens, sondern partizipieren ausschließlich an der Kursentwicklung.

Aktienindizes

Wenn es Ihnen schwer fällt, einzelne Aktie für Ihr Portfolio zu selektieren, dann können Sie auch auf ganze Aktienindizes setzen. Üblicherweise geschieht dies durch den ETF-Handel, also börsengehandelte Fonds (engl. Exchange Traded Funds). Ein ETF beinhaltet sämtliche Aktien eines Index in der entsprechenden Gewichtung und vollzieht seine Wertentwicklung somit nach. Auch in diese Instrumente können Sie über CFDs investieren. Bei AvaTrade können Sie

  • den DAX 30,
  • den Hang Seng,
  • den FTSE 100,
  • den IBEX 35 und
  • den Euro Stoxx 50 handeln.

Anleihen

Bei einer Anleihe handelt  es sich um eine Schuldverschreibung. Der Käufer dieses Wertpapiers gibt dem Verkäufer durch den Kauf einen Kredit in Höhe des Nominalbetrages der Anleihe. Hierfür erhält der Käufer eine regelmäßige Zinszahlung, die Kupon genannt wird. Daraus leitet sich auch der Name „Rentenpapier“ ab.

Anleihen werden vor allem von Staaten und Unternehmen ausgegeben, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Der Grad der Kreditwürdigkeit, den der Emittent (also der Staat oder das Unternehmen) aufweist, bestimmt dabei wesentlich die Höhe des Kupons mit. Aber auch der Kurs, der den aktuellen Wert des Papieres an der Börse darstellt, schwankt mit der Kreditwürdigkeit, wie die Staatsschuldenkrise eindrucksvoll gezeigt hat.

Rohstoffe

Rohstoffe stellen die Grundlage des Verarbeitenden Gewerbes dar. Die Preise dieser Güter richtet sich wie bei allen Handelsobjekten nach Angebot und Nachfrage. Die Fördermenge sowie die Lagerhaltung der Rohstoffe bestimmen dabei das Angebot, während die Nachfrage auf Industrieunternehmen zurückgeht.

In der Regel führt daher eine dynamische Weltkonjunktur zu steigenden Rohstoffpreisen. Jedoch gilt dies natürlich nur für Industrierohstoffe und nur bedingt für Edelmetalle wie Gold. Doch selbst eine Hochkonjunktur kann mit sinkenden Preisen einhergehen, falls die Produktionskapazitäten zuvor enorm ausgeweitet wurden. Ein Beispiel stellt die ständige Erweiterung der Fracking-Industrie in den USA dar, die lange Zeit für sinkende Ölpreise gesorgt hatte. Deshalb sollte man beim Rohstoffhandel über ein solides Wissen verfügen und gut informiert sein. Sie wollen Gold handeln? Lesen Sie mehr ueber den Rohstoffhandel bei Avatrade.

Forex

Fremdwährungen (engl. Foreign Exchange) sind eine besonders beliebte Assetklasse, da sie fast rund um die Uhr gehandelt werden können. Beim Forex-Trading wird stets eine Währung gekauft und eine andere verkauft, sodass man auf die relative Wertentwicklung zueinander setzt.

Der Forex-Markt ist unter Tradern so populär, weil er enorm liquide ist. Täglich werden beim Forex Trading mehrere Billionen US-Dollar umgesetzt, was für sehr enge Spreads sorgt, also kleine Spannen zwischen An- und Verkaufskurs.

Da die Wechselkurse in der Regel keine besonders hohen Schwankungen aufweisen, wird im Devisenhandel fast immer mit Hebelprodukten gearbeitet. Da bei AvaTrade als Handelsinstrument ohnehin CFDs zum Einsatz kommen, können Sie leicht den gewünschten Hebel einstellen. Bedenken Sie aber, dass dadurch auch Ihre Verluste vervielfacht werden.

Kryptowährungen

Seit 2009 gibt es die Kryptowährung Bitcoin, die eine Alternative zum herkömmlichen Geldsystem darstellen sollte. Der Wert der digitalen Münzen hat sich in den letzten Jahren exponentiell entwickelt und sorgte dadurch für die wachsende Beliebtheit vom Bitcoin-Handel. Inzwischen wurden unzählige weitere Kryptowährungen erschaffen, die allesamt unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und definitiv die Exoten im Forex-Handel darstellen.

Vor einem Investment in Ethereum, Ripple, Iota oder andere digitale Münzen sollte man sich daher gut informieren, was genau dahinter steckt, wo die Anwendungsgebiete liegen und welche Unternehmen bereits investiert haben. Somit kann man die Zukunftschancen dieser Währungen leichter abschätzen. Doch vermutlich lautet das Zauberwort auch hier Diversifikation: Ein breit gestreutes Investment weist ein geringeres Risiko auf.

Was beeinflusst die Kurse?

Aktienkurs

Multipliziert man den Aktienwertes eines Unternehmens mit der Zahl der ausgegebenen Aktien, so erhält man die Marktkapitalisierung. Sie repräsentiert den Wert des Eigenkapitals eines Unternehmens. Je besser die Aussichten für das Unternehmen sind, desto stärker steigt die Nachfrage nach den Unternehmensaktien und damit auch der Kurs. Die Nachfrage richtet sich dabei nach vielen Faktoren.

Einerseits spielt das gesamtwirtschaftliche Umfeld eine entscheidende Rolle. Denn wenn die Arbeitslosenquote niedrig und die Konsumlaune hoch ist, dann fällt es Unternehmen leichter, Gewinne zu erzielen. In Rezessionen ist Gegenteiliges der Fall, sodass Unternehmensgewinne tendenziell sinken. Außerdem müssen unternehmensspezifische Aspekte berücksichtigt werden. Dazu gehören Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbersituation, finanzielle Lage und die Zukunftsaussichten. Kurzfristig können aber auch politische Ereignisse und Naturkatastrophen einen größeren Einfluss haben.

Anleihen-Kurs

Eine wichtige Kennzahl von Anleihen ist das Rating des Emittenten, denn es ist ein Indikator für das Ausfallrisiko desselben. Je schlechter das Rating, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, dass die Anleihe nicht zurückgezahlt werden kann. Wer risikoarm agieren will, der sollte folglich auf gute Ratings achten.

Außerdem spielt das Zinsniveau eine große Rolle. Denn einerseits senkt ein Anstieg des Zinsniveaus den Wert der Anleihe. Doch andererseits steigen damit auch die Zinserträge auf die anfallenden Kupons. Welchen Effekt ein Anstieg oder eine Senkung des Leitzinses also auf eine spezielle Anleihe hat, kann man durch die Verwendung von Kennzahlen wie der Duration und der Elastizität abschätzen.

Rohstoffekurse

Wie oben beschrieben, richtet sich der Preis hier nach dem Vorhandensein von Überkapazitäten bzw. Angebotsengpässen und natürlich der Höhe der Nachfrage. Um hier Prognosen anstellen zu können, sind eine Menge Erfahrung und Wissen nötig.

Neben fundamentalen Faktoren spielen hier ebenfalls politische Ereignisse und Naturkatastrophen eine Rolle. Denn wenn Anleger vermuten, dass sich durch Unruhen oder Unglücke Engpässe auftun oder aber die Nachfrage einbricht, dann können Preisbewegungen stattfinden.

Devisenkurse

Die Kurse von Währungspaaren hängen vor allem vom Verhältnis der Preisniveaus in den beiden Ländern zueinander ab. Wie hoch oder niedrig das Preisniveau eines Landes ist bzw. wie stark es sich verändert, hängt dabei von der Konsumlaune der Verbraucher sowie von Knappheiten im Produktionsprozess ab. Außerdem beeinflussen Notenbanken das Preisniveau, um es stabil zu halten. Somit haben auch sie die Möglichkeit, den Wechselkurs durch geldpolitische Maßnahmen zu beeinflussen.

Grundregeln des Online Tradings

Die Grundvoraussetzung um im Online-Trading erfolgreich zu sein, ist rationales Handeln. Jede Entscheidung für die Eröffnung oder das Schließen einer Position muss auf fundierten Analysen beruhen und sollte sich niemals nach dem Bauchgefühl richten. Emotionen sollten beim Wertpapierhandel also gänzlich außen vor bleiben.

Damit das gelingen kann, ist es wichtig, dass das verwendete Kapital zunächst entbehrlich ist. Das heißt, Sie sollten nicht das Geld für die nächste Miete für Ihre Trades nutzen. Es muss sich also um frei verfügbares Kapital handeln, das im schlimmsten Fall auch komplett verloren gehen könnte, ohne dass Ihnen dadurch ernste Konsequenzen drohen. Wenn das gegeben ist, dann können Sie viel emotionsfreier und rationaler in das Online-Trading starten.

Chancen des Online-Tradings

Natürlich können Sie beim Online-Trading eine attraktive Rendite auf Ihr eingesetztes Kapital erzielen, wenn Sie genug Wissen und Erfahrungen gesammelt haben. Dies ist sowohl über das kurzfristige Trading als auch langfristige Investment möglich. Je kürzer Ihr Zeithorizont allerdings ist, desto mehr kommt es auf Ihr persönliches Geschick als Trader an. Bei langfristigen und breit gestreuten Aktieninvestments können Sie dagegen von natürlichen Wachstumsprozessen profitieren, die man als Marktrendite bezeichnet.

Risiken des Online-Tradings

Neben Gewinnen gehören aber auch Verluste zum Börsengeschehen dazu. Dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein. Je nachdem wie riskant Ihre Trades sind, kann es sogar zum Totalverlust Ihres Kapitals kommen. Das erzeugt natürlich Stress und kann sogar ein Suchtproblem auslösen. Doch wenn Sie clever agieren, können Sie Ihre Risiken beispielsweise mit Stop-Loss-Orders und kleinen Hebeln wirksam begrenzen.

Was benötigt man für das Online-Trading?

Es ist absolut notwendig, eine schnelle und stabile Internetverbindung zu haben, da Kursveränderungen in Echtzeit übertragen werden. Weiterhin ist es empfehlenswert, an einem geordneten und ruhigen Arbeitsplatz zu sitzen, um sich ohne Ablenkung konzentrieren zu können.

Am wichtigsten ist es jedoch, einen regulierten Broker zu haben, mit dem das Trading auf bequeme und sichere Weise durchgeführt werden kann. Ein Kundendienst in der eigenen Sprache ist dabei ein großer Vorteil, genauso wie eine Handelsplattform, die einfach und sicher zu bedienen ist. Da man den größten Teil seiner Zeit vor der Handelsplattform verbringt, sollte man sich mit dieser sehr gut auskennen.

Bei AvaTrade können Sie unter anderem die Handelsplattform MetaTrader 4 downloaden. Diese Handelsplattform ist ein internationaler Vorreiter im Bereich der eingesetzten Technologie und der Nutzerfreundlichkeit und sie verfügt über so gut wie alle ökonomische Indikatoren und andere Indikatoren und Charting-Tools, die man für eine technische Analyse braucht. Insbesondere, wenn Sie online Forex handeln wollen, sind diese Werkzeuge zu empfehlen.

Zuletzt benötigt ein angehender Trader natürlich Kapital zur Investition in den Finanzmärkten. AvaTrade bietet Neukunden einen Bonus auf ihre erste Einzahlung. Dadurch erhalten Trader einen enormen Vorteil, denn das dadurch weit höhere Investitionskapital kann wiederum zu weit höheren Profiten führen.

Ein Demo-Konto erleichtert den Start

Nachdem Sie nun die Grundlagen des Online-Tradings kennen, können Sie auch schon beginnen. Wenn Sie noch keine Erfahrung im Trading haben, empfiehlt es sich, mit einem Trading Demokonto zu beginnen, wo Sie mit virtuellem Geld spekulieren können. Mit einem Demo-Konto können Sie Strategien ausprobieren und sich mit der Handelsplattform vertraut machen. Doch damit diese Erfahrung einen echten Mehrwert für Ihr Trading bietet, sollten Sie besonnen agieren und sich vorstellen, es handelte sich um echtes Geld.

Echtgeld-Konto bei AvaTrade

Wenn Sie sich sicher fühlen und bereits eine erprobte Handelsstrategie haben, können Sie ein Live Konto eröffnen und einen Bonus für Ihre erste Einzahlung erhalten.