Die Deutsche Börse

Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main

Die Deutsche Börse AG

Die Deutsche Börse AG ist ein diversifizierter Börsenbetreiber und hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Ihr Aufgabenspektrum umfasst im Kern die Entwicklung sowie den Betrieb von Handelsplattformen, Teilnehmernetzwerken und Abwicklungssystemen fĂŒr Börsen. Zu den Handelsplattformen zĂ€hlen die Frankfurter Wertpapierbörse fĂŒr den Kassamarkt und die European Exchange, kurz Eurex, fĂŒr den Terminhandel. Die Frankfurter Wertpapierbörse wiederum lĂ€sst sich noch in die Regionalbörse Frankfurt und den elektronischen Handelsplatz Xetra unterteilen.

Ein weiterer Fokus der Deutschen Börse liegt auf der Erstellung der DAX-Indexfamilie sowie weiterer Indizes. DiesbezĂŒglich wurden klare Regeln in Bezug auf die Marktkapitalisierung im Freiverkehr und den Börsenumsatz aufgestellt. RegulĂ€re Anpassungen einzelner Indizes nimmt die Deutsche Börse AG einmal jĂ€hrlich im September vor. Außerordentliche Anpassungen können einmal je Quartal im MĂ€rz, Juni und Dezember oder zu einmalig auftretenden, besonderen Ereignissen stattfinden. Besondere Ereignisse sind in diesem Zusammenhang beispielsweise eine Insolvenz, Übernahme oder die deutliche Verringerung des Freefloats.

Ab 01.03.2017 wurde das Börsensegment Scale eingefĂŒhrt, welches Anlegern die Möglichkeit gibt, in kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Deutschen Börse zu investieren. Gleichzeitig können sich die Unternehmen somit auf eine effiziente Art mit Eigenkapital finanzieren. Ab dem 24.09.2018 werden weitere wichtige Änderungen in Kraft treten. Die Deutsche Börse wird die Trennung nach den Segmenten Tech und Classic beenden, wodurch Unternehmen ab jenem Zeitpunkt sowohl im DAX, MDAX oder SDAX und im TECDAX gelistet werden können. Die Zahl der Werte im MDAX wird zudem von 50 auf 60 und im SDAX von 50 auf 70 angehoben. Die Anzahl an Titeln im TECDAX Ă€ndert sich nicht, es werden weiterhin 30 Mitglieder bleiben.

Die Geschichte der Deutschen Börse

Im Jahr 1990 wurden die Deutsche Terminbörse GmbH (kurz DTB) und die Frankfurter Wertpapierbörse AG gegrĂŒndet. Bereits 2 Jahre spĂ€ter wurde auf der Hauptversammlung die NamensĂ€nderung und Zusammenlegung beider Unternehmen in Deutsche Börse AG beschlossen. Die folgenden Jahre waren durch Wachstum geprĂ€gt. Dieses sorgte dafĂŒr, dass der Konzern ĂŒber Fusionen und Übernahmen nachgedacht hatte. Viele dieser Versuche konnten nicht umgesetzt werden. So scheiterte zum Beispiel 2000 und 2004 die Übernahme London Stock Exchange (kurz LSE), ebenso die Fusion mit Schweizer Börse SIX im Jahr 2004 und 2006 die Fusion mit der Euronext. Im gleichen Jahr scheiterten auch der Zusammenschluss mit der Chicago Mercantile Exchange Holdings sowie die Übernahme der Borsa Italiana.

Lediglich die durch eine Kapitalerhöhung im Juni 2002 finanzierte KomplettĂŒbernahme im Clearing GeschĂ€ft sticht positiv heraus. Hier konnte die Deutsche Börse die 50% Beteiligung an der Clearstream International S.A. aufstocken. Damit nahm die Deutsche Börse eine fĂŒhrende Rolle im lukrativen Markt des Clearings ein. Eine andere vollzogene Übernahme des Konzerns wurde am 30. April 2007 bekannt gegeben. Die Deutsche Börse hatte zu jener Zeit die US-Optionsbörse International Securities Exchange (ISE) gekauft, doch diese Transaktion fĂŒr 2,8 Mrd. US-Dollar erwies sich als Fehlinvestition. Bereits im Jahr 2016 wurde die ISE fĂŒr lediglich 1,1 Mrd. US-Dollar an die US-amerikanische Börse Nasdaq, Inc. verĂ€ußert.

Auf Unternehmensebene waren die Jahre 2008 und 2009 durch markante Änderungen gekennzeichnet. So wurde im Juli 2008 etwa die HĂ€lfte der in Deutschland ansĂ€ssigen Mitarbeiter in ÜbergangsbĂŒrorĂ€ume nach Eschborn verlagert. SpĂ€ter wurde in Eschborn ein neues BĂŒrogebĂ€ude fertiggestellt, welches „The Cube“ genannt wurde. Die Verlagerung hat dazu gefĂŒhrt, dass in Frankfurt lediglich das Rechenzentrum und die Verwahrstelle fĂŒr Wertpapiere verblieben sind. Dennoch hat die Deutsche Börse festgelegt, dass die Mainmetropole weiterhin der offizielle Hauptsitz des Unternehmens bleiben sollte. Im Folgejahr haben sich erstmalig seit dem Börsengang des Unternehmens die Kennzahlen eingetrĂŒbt. Es wurde ein Verlust veröffentlicht, welcher auf hohe Abschreibungen und die ISE Übernahme zurĂŒckzufĂŒhren war. Die Folge waren erstmals Entlassungen und die Verlagerung von ArbeitsplĂ€tzen in das gĂŒnstigere Tschechien.

Im Jahr 2015 ĂŒbernimmt die Deutsche Börse die STOXX Ltd. Hierdurch erhĂ€lt sie den kompletten Zugriff auf die Gestaltung von Indizes. Eine weitere Expansion durch Projekte im Bereich der KryptowĂ€hrungen, Blockchain und Zusammenarbeit mit FinTechs wurden gestartet. Durch die schrittweise Öffnung des chinesischen Marktes konnte auch hier eine Exploration gestartet werden. So konnte Clearstream ab November 2017 internationalen Anlegern den Zugang zum chinesischen Anleihemarkt ĂŒber das „Bond Connect“-Programm anbieten. Hierbei wird der chinesische Interbanken-Anleihemarkt (China Interbank Bond Market, CIBM) mit der ĂŒbrigen Welt verbunden.

Möglichkeiten an der Deutschen Börse zu handeln

Der Handel von deutschen Aktien und Indizes ĂŒber die Handelsplattform Xetra der Deutschen Börse AG bietet sich aus mehreren GrĂŒnden an. Zum einen ist der Handelsplatz reguliert, wodurch dauerhaft jede Transaktion nachvollziehbar aufgeschlĂŒsselt werden kann. Zum anderen wird ĂŒber Xetra ein sehr hohes Handelsvolumen abgewickelt.

Die 30 im DAX gelisteten Unternehmen verteilen sich auf mehrere Branchen. Die Diversifikation ermöglicht dadurch eine breite Streuung des Kapitals. Sowohl konjunkturabhĂ€ngige zyklische Aktien aus dem Automobil- oder Stahlsektor sind vertreten, als auch konjunkturunabhĂ€ngige Werte aus dem KonsumgĂŒter und Versicherungsbereich. Die Gewichtungen im deutschen Leitindex erfolgen nach einer mathematischen Formel. Demnach ist im MĂ€rz 2018 die SAP Aktie mit 9,18% der grĂ¶ĂŸte Wert im DAX. Gefolgt wird der Softwarekonzern von Siemens, welche eine Gewichtung von 9,03% aufweist.

FĂŒr einen erfolgreichen Handel an den FinanzmĂ€rkten bietet sich ein ausgiebiges Training an. Suchen Sie fachkundigen Rat und nutzen Sie die Sektionen, welche AvaTrade fĂŒr AnfĂ€nger und Fortgeschrittene bereitstellt. Hierin werden in verschiedenen Sektionen erste Schritte im Online-Handel beschrieben und Informationen fĂŒr HĂ€ndler bereitgestellt. ZusĂ€tzlich ist es empfehlenswert, das erworbene Wissen zu Beginn mit einem Demo-Handelskonto in der Praxis anzuwenden. Sobald Sie sich sicher genug fĂŒhlen, kann ein echtes Konto bei AvaTrade eröffnet werden.

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Ein weiterer Vorteil ist die Versorgung mit allen wichtigen Informationen. Sie erhalten Updates zu Nachrichten, Marktanalysen und Schulungsmaterialien. Dieses Wissen können Sie wiederum aktiv fĂŒr Ihren Handel nutzen und in Ihre Handelsentscheidungen einfließen lassen.

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Online Handel von Indizes mit CFDs

Die DAX 30 Aktien zĂ€hlen zu den liquidesten deutschen Titeln ihrer Anlageklasse. Dies ermöglich einen flexiblen und schnellen Online-Handel an der Börse. Ebenso, wie die Aktienindizes kann auch der Aktienhandel von Tradern vollzogen werden. Umsetzbar ist dies beispielsweise mit CFDs und Derivatekontrakten. Der Hebel dieser Produkte ermöglicht es, mit wenig Kapitaleinsatz große GeldbetrĂ€ge an den MĂ€rkten zu bewegen. Es muss dem Anleger jedoch bewusst sein, dass diese Hebelwirkung in beide Richtungen wirkt. Dies kann sich ebenso zu Gunsten des BörsenhĂ€ndlers auswirken, wie es negative Auswirkungen haben kann. Wenn die Kurse in die richtige Richtung tendieren, macht der HĂ€ndler durch den Hebel einen grĂ¶ĂŸeren Gewinn. Laufen die Kurse allerdings in die falsche Richtung, resultiert ein grĂ¶ĂŸerer Verlust.

Trader sollten auch die Gefahren von WĂ€hrungsschwankungen im Blick behalten. Denn es sind nicht nur mikroökonomische Faktoren, welche die Entwicklung von Aktienpreisen beeinflussen. Die deutschen Unternehmen gelten als sehr exportorientiert, wodurch der Forex Markt einen signifikanten Einfluss auf die Unternehmensgewinne haben kann. Aus diesem Grund sollten HĂ€ndler auch den Devisenhandel und speziell die Entwicklung des Euro beachten. WĂ€hrungspaare, welche den Euro enthalten, könnten sowohl einen positiven als auch negativen Einfluss auf den Kursverlauf ausĂŒben.

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Warum CFDs auf Indizes mit AvaTrade handeln

Der Online-Handel mit CFDs ist weit verbreitet und hat im Vergleich zu einem Direktinvestment sowohl Vor- als auch Nachteile. Besonders hervorzuheben ist der Vorteil, dass beim Handel von CFDs keine OrdergebĂŒhren anfallen. Dies ist sowohl im Forex-, Index- als auch Aktien-Handel der Fall. Somit ergibt sich fĂŒr einen HĂ€ndler der Vorteil, dass die Rendite nach Kosten natĂŒrlich höher ausfĂ€llt. Allerdings sei an dieser Stelle erwĂ€hnt, dass auch der beste Broker seine Kosten decken muss. Hierzu nutzen die Broker beim Handel von CFDs die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs (Spread). Erfahren Sie mehr ĂŒber die AvaTrade GebĂŒhren.

Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Positionierung in beide Richtungen möglich ist. Sie können sowohl eine Long-Position als auch eine Short-Position eröffnen. Dieser Aspekt ermöglicht es Ihnen, jede Marktmeinung in die entsprechende Richtung zu handeln. Als Absicherung kann die Möglichkeit von Short-Investments sich sehr positiv auf die Entwicklung des Depots auswirken, denn im Normalfall ist es Privatanlegern nicht möglich, ein Short-Investment in Aktien zu eröffnen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Hebel zu nutzen. Dieser kann beim Aktienhandel bis zu 20 und bei Indizes bis zu 200 betragen. Es wĂ€re Ihnen somit möglich, bei einem Index-Investment das 200fache Ihres Einsatzes an den MĂ€rkten zu bewegen. Dieser Hebel bietet ein enormes Gewinn-Potenzial, da sich Ihr Gewinn aus der Multiplikation der Kursbewegung des Basiswertes mit dem Hebel ergibt. Allerdings wird dadurch auch das hohe Risiko sichtbar. Schließlich kann eine Kursbewegung auch in die falsche Richtung tendieren. Dies wiederum wĂŒrde schnell zu sehr hohen Verlusten fĂŒhren. Aus diesem Grund sollten der Hebel und Kapitaleinsatz sorgfĂ€ltig gewĂ€hlt werden. Verluste gehören zum Online-Handel unweigerlich dazu, doch nur das richtige Positionsmanagement ermöglicht den langfristigen Erfolg.

Auf der anderen Seite sollten Anleger einen großen Nachteil von CFDs beachten. Dieser liegt im zusĂ€tzlichen Ausfallrisiko des Emittenten, weil diese Kontrakte kein BörsengeschĂ€ft darstellen. Es ist stattdessen ein Vertrag zwischen Ihnen und AvaTrade. Sollte AvaTrade aus irgendeinem Grund in Schwierigkeiten geraten, könnten Ihre CFDs im schlimmsten Fall wertlos verfallen, obwohl der zugrundeliegende Basiswert stabil bleibt. Da AvaTrade allerdings ein weltweit regulierter Broker ist, welcher auf dem höchsten Level arbeitet, wird dieses Risiko als gering erachtet.