Was ist Gold-Trading?

Unter Gold-Trading wird das Online-Trading von Gold verstanden. Das heißt, man nutzt verschiedene Kapitalmarktinstrumente, um an der Entwicklung von Gold teilzuhaben, sei es über CFDs, Optionen oder über Goldminen-Aktien. Der physische Kauf von Gold ist hiermit in der Regel nicht gemeint, stellt aber eine Möglichkeit zur langfristigen Geldanlage dar.

Online Gold handeln mit AvaTrade

AvaTrade bietet Ihnen neben einer Vielzahl an Rohstoffen auch den Goldhandel an. Ebenso wie bei allen anderen Wertpapieren, können diese bei uns nicht direkt gehandelt werden, sondern in Form von CFDs. Mit den Differenzkontrakte (Contracts for Difference) setzen Sie auf die Kursdifferenz des Basiswertes – in diesem Fall Gold – ebenso wie wenn Sie Gold direkt kaufen würden. Für Ihren Handelserfolg spielt diese Tatsache also zunächst keine Rolle.

Doch im Unterschied zu einem Direktinvestment gehen Sie bei einem CFD einen Vertrag mit AvaTrade ein, statt den Basiswert (das zugrunde liegende Asset) selbst zu kaufen. Doch das bietet den Vorteil, dass keine Ordergebühr gezahlt werden muss, da AvaTrade die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs (Spread) finanziert.

Beginnen Sie bei AvaTrade mit dem Handel auf den dynamischen Edelmetallmärkten und Sie erhalten einen attraktiven Willkommensbonus von bis zu € 10.000.

  • Handeln Sie Gold, Platin, Silber und Kupfer mit niedrigsten Margen
  • Platzieren Sie höhere Positionen mit einem Hebel von bis zu 200:1
  • Wählen Sie die Handelsplattform MetaTrader 4
  • Handeln Sie long oder short – je nach Ihrer persönlichen Marktmeinung
  • Handeln Sie mit unseren mobilen Apps auch von unterwegs
  • Handeln Sie Silber- und Goldoptionen mit unserer Profi-Plattform AvaOptions
  • Sie erhalten von Montag bis Freitag rund um die Uhr Support in mehreren Sprachen

Die Hebelwirkung von CFDs

Bei einem CFD auf Rohstoffe haben Sie die Möglichkeit, einen Hebel von bis zu 200:1 einzustellen. Damit können Sie deutlich größere Positionen handeln, als es Ihr Konto im Normalfall zulassen würde. Das bringt den Vorteil mit sich, dass Ihre Rendite mit dem Hebel multipliziert wird. Doch seien Sie vorsichtig! Denn die Hebelwirkung gilt natürlich für beide Richtungen, sodass auch Ihre Verluste gehebelt werden.

Der Hebel sorgt also dafür, dass Sie selbst mit kleinen Kontogrößen mehrere Assets gleichzeitig traden können. So können Sie Ihr Portfolio gut diversifizieren, also breit streuen. Denn die moderne Portfoliotheorie lehrt, dass Sie durch den Kauf mehrerer Wertpapier ein geringeres Gesamtrisiko haben können als bei einem Einzelinvestment.

Long oder short gehen

Außerdem geben Ihnen CFDs die Möglichkeit, auch fallende Märkte zu handeln. Denn während Sie bei Direktinvestments lediglich Gold kaufen können, um auf steigende Notierungen zu setzen, können Sie mit CFDs auch von Kursrücksetzern profitieren. Hierfür müssten Sie entsprechend eine Short-Position eröffnen. Mit CFDs kann also jeder Trader seine persönliche Marktmeinung handeln.

Aktueller Gold Preis

Einführung in den Handel mit Gold

Gold ist ein begehrtes Edelmetall, das sich im Online-Trading großer Beliebtheit erfolgt. Inzwischen gibt es mehrere Möglichkeiten, um in Gold zu investieren. Deshalb sollen im Folgenden einige Wege aufgezeigt und kurz erklärt werden.

In welcher Form kann man Gold kaufen?

Physischer Kauf

Gold ist ein Rohstoff, der aus dem Gestein gewonnen wird. Folglich ist er physisch vorhanden und kann natürlich auch in dieser Form gekauft werden. Hier gibt es die beliebten Sammlermünzen, die neben ihrem Materialwert auch einen Sammlerwert aufweisen, der sich nach Seltenheit und Zustand der Münze richtet.

Außerdem kann Gold in Barren erworben werden. Damit sind nicht zwangsläufig die klobigen Vermögensgegenstände aus Banktresoren gemeint – es gibt sie auch in deutlich kleinerer Form, die für Privatanleger geeignet ist. Doch natürlich sollte man über entsprechende Möglichkeiten zur Aufbewahrung solcher Vermögenswerte verfügen oder sich an Spezialanbieter wenden.

Kauf als Wertpapier

Für Trader sind diese beiden Möglichkeiten aber eher uninteressant – sie dienen vor allem als sehr langfristige Beimischung zum Portfolio. Um auch effizient auf kurz- und mittelfristiger Sicht an den Edelmetallmärkten agieren zu können, wurden Wertpapiere geschaffen, mit denen Anleger an der Wertentwicklung von Gold teilhaben können.

Hierzu zählen Futures-Kontrakte, Zertifikate, Optionen und CFDs. AvaTrade als bester Broker steht Ihnen hier mit CFDs auf Gold und andere Rohstoffe zur Seite. Außerdem können Trader auf unserer Profi-Plattform AvaOptions Optionen auf Gold und Silber handeln. Dabei können sogar komplexe Optionsstrategien, wie z.Bsp. die gleitender- Kursdurchschnitt- Trading- Strategie, abgebildet werden, sodass Sie Ihr Portfolio nach Ihren Wünschen gestalten können.

Gold-Aktien

Gold wird von Minenunternehmen geschürft, behandelt und verkauft. Folglich sind sie vom Goldpreis abhängig, auch wenn sie sich sicher über Futures vor negativen Preisänderungen schützen. Doch es ist rational, anzunehmen, dass sich die Gewinne von Goldminenbetreibern erhöhen, wenn der Goldpreis steigt. Damit dürfte auch die Bewertung an der Börse zunehmen, wobei aber mit einer Zeitverzögerung gerechnet werden muss.

Doch auch unternehmensspezifische Faktoren, wie die Wettbewerbersituation, das Kostenmanagement sowie die finanzielle Situation des Unternehmens spielen hier natürlich eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenn Sie also Aktien kaufen möchten, können Gold-Aktien, also die Aktien von Goldminenbetreibern, natürlich auch eine gänzlich andere Entwicklung als der Spotpreis für Gold aufweisen.

Gold-Handel und andere Rohstoffe

Gold ist im Rohstoffhandel natürlich längst nicht der einzige Grundstoff, der für Trader von Interesse ist. Der Rohstoffmarkt ist sehr vielfältig und bietet die folgenden Unterklassen mit ihren bekanntesten Vertretern.

  • Industriemetalle: Kupfer, Palladium, Eisen, Zink und Aluminium
  • Edelmetalle: Gold, Silber, Platin und Palladium
  • Agrarrohstoffe: Mais, Kakao, Weizen, Orangensaftkonzentrat
  • Energierohstoffe: Öl und Gas

Durch ihre unterschiedlichen Eigenschaften haben alle Rohstoffe eigene Preiszyklen. Jedoch lässt sich bei homogenen Untergruppen in der Regel ein hoher Gleichlauf feststellen. Denn beispielsweise richten sich die Preise von Industriemetallen häufig nach der Gesundheit der Weltkonjunktur. Edelmetalle könnten wiederum ganz anderen Gesetzen folgen, da hier die Stimmung von Anlegern ebenfalls eine große Rolle spielt. Im Zuge der Risikoreduzierung  könnten somit Vertreter aus allen Klassen kombiniert werden. So können sogenannte Klumpenrisiken vermieden werden.

Gold Handel und Forex

Der Gold-Handel mit AvaTrade ist unkompliziert, insbesondere dann, wenn Sie bereits Erfahrungen auf dem Forex- Markt gesammelt haben. Gold-Einheiten werden in Feinunzen gegen eine Währung gemessen, üblicherweise Dollar, und zwar auf ähnliche Weise wie ein Forex-Währungspaar. Denn im Forex-Handel wird eine Währung gekauft und die andere verkauft. Wenn Sie Gold kaufen, geschieht letztlich das gleiche: Sie tauschen Gold gegen eine Währung. Da Gold auch gern als Krisenwährung bezeichnet wird und in der Geschichte oft selbst als Währung diente, liegt der Vergleich zum FX-Markt also durchaus nahe.

Gold als sicherer Hafen

Besonders während Krisenzeiten ist eine Anlage in Gold bei Investoren beliebt, denn das Edelmetall gilt als sicherer Hafen. Das bedeutet, dass Investoren ihre Geldmittel in Gold anlegen, wenn andere Anlageformen zu riskant geworden sind. Gold dient damit als eine Art Währung, die jedoch nicht von geldpolitischen Entscheidungen von Regierungen oder Zentralbanken manipuliert werden kann – ähnlich wie Kryptowährungen und Bitcoin Gold.

Diese Investorenneigung lässt sich gut Nachverfolgen, wenn man Gold- und Aktienkurse zu Beginn der Finanzkrise 2008 betrachtet. Als die Aktienkurse anfingen einzubrechen, konnte Gold im Wert steigen. Man kann sich daher mit Gold-CFDs, wie sie bei AvaTrade angeboten werden, gegen Krisen in anderen Finanzmärkten absichern. Dieses Hedging gilt jedoch auch für andere Arten von Krisen wie einer hohen Inflation.

Allerdings ist diese negative Korrelation zu Aktien längst nicht immer gegeben. Denn nach 2009, als sich die Aktienkurse wieder erholten und zu einer der längsten Haussen aller Zeiten ansetzten, stieg auch der Goldpreis weiter in die Höhe. Insofern sind Prognosen, die sich nur anhand von Krisenszenarios orientieren nicht ausreichend.

Anwendungsbereiche von Gold

Gold ist nach wie vor ein beliebter Grundstoff in der Schmuckindustrie. Jährlich entfallen zwischen 55 und 60 Prozent des weltweiten Goldbedarfs auf diesen Anwendungsbereich. Etwa zehn bis 20 Prozent werden von Notenbanken als Goldreserve angelegt. Weitere fünf bis zehn Prozent entfallen auf den Industriebedarf, der vor allem im Technologiesektor lokalisiert ist. Und immerhin 15 bis 25 Prozent des gehandelten Goldes werden durch physische Gold-Investments durch private und institutionelle Anleger nachgefragt.

Die Industrie außerhalb der Schmuckproduktion hat also nach wie vor einen geringen Anteil an der weltweiten Goldnachfrage. Es besteht daher das Risiko, dass Gold eines Tages nicht mehr als schön oder werthaltig empfunden wird und die Nachfrage somit erheblich sinkt. Ob dieses Szenario realistisch ist, muss jeder Trader für sich entscheiden.

Was beeinflusst den Goldpreis?

Wer Gold traden möchte, der muss unweigerlich Prognosen für die Zukunft anstellen. Der Preis richtet sich dabei marktüblich nach Angebot und Nachfrage, die wiederum durch verschiedene Faktoren determiniert werden können. Häufig werden die folgenden sieben als relevante Einflussgröße angegeben.

Inflation

Allgemein wird Gold als ideales Mittel zum Werterhalt angesehen – unabhängig davon, ob es dieser Tatsache gerecht wird. In Zeiten besonders hoher Inflation besteht in der Bevölkerung logischerweise der Drang, den Wert des angesparten Vermögens zu bewahren. Daher flüchten sich Menschen in hochinflationären Phasen gern in die Krisenwährung. So geschah es auch in den 70er Jahren in den USA, als die Verbraucherpreise wegen der Ölkrise rasant stiegen. Denn der Goldpreis kletterte seinerzeit um das 18-fache. Allerdings existieren auch zahlreiche Zeiträume, die von einer niedrigen Inflationsrate geprägt waren und dennoch mit einem steigenden Goldpreis einhergingen.

Zinsen

Ein häufig geäußerter Kritikpunkt an Gold ist, dass es keine Zinsen oder Dividende zahlt. In geldpolitisch normalen Zeiten erhalten Sparer für ihre Geldanlage aber Zinsen, die einem bei einer Anlage in Gold entgehen würden. Diese sogenannten Opportunitätskosten sind theoretisch umso größer, je höher die Zinsen sind. Ein langfristig konstanter Zusammenhang zwischen beiden Größen ist allerdings nicht gegeben.

Aktienmärkte

Wie oben bereits geschildert, sollen Krisen am Aktienmarkt ebenfalls zu steigenden Goldnotierungen führen, da Anleger um den Bestand ihres investierten Kapitals fürchten. Doch tatsächlich lässt sich keine langfristige Korrelation zwischen dem Goldpreis und Aktienkursen feststellen.

Geopolitik

Als Krisenwährung sollte auch die Geopolitik einen starken Einfluss auf den Goldpreis ausüben. Denn politische Krisen und Kriege führen in der Regel zu Unsicherheiten. Doch betrachtet man die großen Krisen der vergangenen Jahrzehnte, so lässt sich nur manchmal eine deutliche Reaktion des Edelmetalls erkennen. Ein Krieg ist also nicht stets ein Indikator für steigende Goldnotierungen. Sicher hängt dies von der Art der Krise und der Bedeutung der Regionen für die Weltwirtschaft ab.

Ölpreise

Da geopolitische Krisen vermehrt in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens auftreten, antizipieren Marktteilnehmer häufig steigende Ölpreise. Denn gerade in diesen Regionen wird viel Öl gefördert. Somit werden aufgrund von Krisen in OPEC-Ländern häufig steigende Inflationsraten in der Welt vorausgesagt. Wie oben aber bereits dargelegt wurde, geht damit nicht immer ein steigender Goldpreis einher.

Nachfrage aus Asien

Häufig wird auch die Nachfrage aus Asien – insbesondere aus China und Indien – als wichtiger Nachfrage- und somit auch Preistreiber angeführt. Jedoch kann auch hier keine langfristig stabile Korrelation ausgemacht werden. Das mag auch daran liegen, dass diese Länder ihr Wohlstandsniveau erst während der letzten 20 Jahre deutlich steigern konnten.

Aber es zeigt auch erneut, dass die private Nachfrage für den Preisverlauf weniger entscheidend ist. Eine größere Rolle spielen institutionelle Investoren, die aber eher antizyklisch kaufen. Steigen die Preise von Gold also, wird diese Anlegergruppe eher weniger kaufen als wenn die Preise tief sind.

Fazit

Offensichtlich kann keiner der vorgenannten Faktoren die Preisschwankungen des begehrten Edelmetalls adäquat erklären. Stattdessen ist davon auszugehen, dass ein Zusammenspiel sämtlicher Treiber in Verbindung mit der Erhöhungen und Drosselungen der Goldproduktion preisbestimmend wirkt. Wer im Gold-Trading erfolgreich sein will, sollte sich also zunächst genauer mit den Einflussparametern und aktuellen Fördermengen vertraut machen.

Da die charttechnische Analyse davon ausgeht, alle Informationen – also auch fundamentale – im Chart wiederfinden zu können, sind auch diese Instrumente für Kursprognosen denkbar. Welcher Trading-Plattform sich hierfür am besten eignet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Welche Trading-Plattform passt zum Gold-Trading?

Um im Gold-Handel erfolgreich zu sein, brauchen Sie eine starke Handelsplattform, die über die nötigen Features verfügt. Hier ist der MetaTrader 4 zu empfehlen, der insbesondere beim Trading von Devisen gern eingesetzt wird. Er macht es möglich, Ihnen mehrere Zeitfenster, analytische Objekte und charttechnische Indikatoren auf interaktiven und flexiblen Charts anzuzeigen.

Zudem ist die Plattform sehr intuitiv. Damit aber nicht genug. Auch algorithmisches, also auto Trading können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen. Denn mit den verfügbaren Expert Advisors können Sie Ihre Gold Trading-Strategie von einem Programm durchführen lassen. So sparen Sie Zeit und setzen sich keinen unnötigen Risiken durch emotionalen Handel aus. Die Auswahl eines EAs sollte aber sorgfältig getroffen werden.

Darüber hinaus bieten wir zahlreiche intuitive und individuell gestaltbare Handelsplattformen, einschließlich automatisierter Handelslösungen, wie Copy Trading oder Mirror Trading, sodass Sie ganz sicher die für Sie am besten geeignete Handelsumgebung finden. Sie können Gold und andere Rohstoffe auf demselben Bildschirm handeln wie Ihre Forex-Positionen, direkt aus Trading-Charts kaufen und verkaufen und zum Schutz Ihres Kapitals Stops und Limits setzen.

AvaTrade bietet außerdem einen ausgezeichneten Kunden-Support in mehr als 15 Sprachen und zwar ganztägig von Montag bis Freitag. Eröffnen Sie noch heute ein Demokonto und wenden Sie sich an unseren freundlichen Kundendienst!