GDX Trading

GDX Trading

Was ist GDX?

Der GDX, welcher auch VanEck Vectors® Gold Miners genannt wird, ist ein börsengehandelter Fonds (ETF), der an der NYSE Arca (New York Stock Exchange Archipelago Exchange) gehandelt wird. Per Definition ist ein ETF ein Investmentfonds, der aus einem Korb mit einzelnen Aktien, Rohstoffen, Anleihen oder anderen Basiswerten zusammengesetzt wurde. Sie werden als „börsengehandelt“ bezeichnet, weil sie ähnlich wie Aktien, Indizes oder andere finanzielle Vermögenswerte an einer Börse gehandelt werden können.

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Der VanEck Vectors Gold Miners ETF (GDX) ist ein verwalteter Fonds, der Anlegern ein Engagement in globalen Goldminenunternehmen ermöglichen soll. Er zielt darauf ab, die Rendite- und Preisentwicklung des NYSE Arca Gold Miners Index (GDMNTR) so genau wie möglich vor Kosten und Gebühren zu replizieren. Dabei soll die Kursentwicklung aller im Goldbergbau tätigen Unternehmen abgebildet werden.

Der GDX wurde im Jahr 2006 emittiert und verfügte im Oktober 2018 über eine Bilanzsumme von rund 8 Milliarden US-Dollar. Damit war der GDX der größte und beliebteste ETF im Goldminensektor. Seit seiner Ersteinführung wurde GDX nur einmal neu ausgerichtet. Bei einer grundlegenden Anpassung im Jahr 2013 wurden auch nicht in den USA börsennotierte Aktien in den Fonds aufgenommen. Dies ermöglichte Investoren ein internationales Engagement in Ländern wie Großbritannien, Kanada, Südafrika und Australien.

Why Trade ETFs

Seit der Einführung von ETFs konnten Anleger viele Vorteile aus diesen Anlageprodukten ziehen, unter anderem:

  1. Geringe Kosten
    Wenn Sie ETFs handeln, profitieren Sie von einem einzigartigen Vorteil. ETFs werden passiv verwaltet, wodurch niedrigere Kosten als bei aktiv verwalteten Fonds entstehen. Der Anleger kann mit den regulären Handelskosten für eine Transaktion den ETF, welcher mehrere verschiedene Vermögenswerte zur gleichen Zeit enthält, handeln. Er bildet einen Korb aus verschiedenen Basiswerten in einem Produkt ab.
  2. Leichte Diversifikation
    Da sie aus mehreren Vermögenswerten bestehen, ermöglichen ETFs eine einfache und automatische Diversifikation des Handelsportfolios. Dies spart Anlegern viel Zeit und Aufwand, da die Vermögensallokation den Profis überlassen bleibt. Sie müssen nicht jedes Detail verfolgen, das mit einzelnen Assets verknüpft ist. Stattdessen muss der Anleger nur das Anlageziel des Fonds verstehen.
  3. Minimales Risiko
    ETFs haben die einzigartige Eigenschaft, dass sie es dem Anleger ermöglichen, an der durchschnittlichen Kursentwicklung eines breit aufgestellten Korbs verschiedener Basiswerte zu partizipieren. Mit nur einem ETF können Sie die Performance von einer Reihe vorab ausgewählter finanzieller Vermögenswerte nachbilden. Das Risiko, dass ein einzelner Vermögenswert unterdurchschnittlich abschneidet und damit die Entwicklung des Depots signifikant beeinträchtigt, ist dadurch stark verringert. Anleger, welche hingegen nur einen einzigen Basiswert im Depot haben, unterliegen einem signifikant höheren Schwankungsrisiko.

Die Wahl des richtigen ETF

Es gibt viele ETFs welche für das Trading zur Verfügung stehen. Allerdings ist nicht jedes Produkt dafür geeignet, um Ihre Handelsziele zu erreichen. Die Wahl des richtigen ETF für den Handel ist ebenso wichtig, wie die Handelsstrategie, welche Sie umsetzen möchten.

Diese Merkmale sollten Sie bei der Auswahl eines ETFs beachten:

  • Liquidität
    Die Liquidität bestimmt Ihre Handelskosten. Daher ist es wichtig, hochliquide ETFs zu wählen. Die Liquidität eines ETF ergibt sich durch zwei Faktoren: Zum einen aus dem Fonds selbst und zum anderen aus der Liquidität der im Warenkorb enthaltenen Vermögenswerte. Im Allgemeinen sind Fonds mit großen Vermögenswerten und hohen durchschnittlichen täglichen Handelsvolumina sehr liquide und weisen in der Regel engere Spreads auf.
  • Marktposition
    In der ETF-Welt ist die Marktposition sehr wichtig. Der Vorteil eines Pionierunternehmens (First Mover Advantage) ist erheblich, da ein Fonds sich dadurch differenzieren und Investorengelder anziehen kann. Darüber hinaus hat ein Unternehmen, welches als erstes einen neuen Warenkorb in Form eines ETFs auflegt, häufig den Vorteil, einen Großteil der Kundengelder zu akquirieren, bevor andere Fonds das Produkt nachbauen. Langfristig haben First Mover generell eine höhere Liquidität und ein höheres durchschnittliches tägliches Handelsvolumen.
  • Investitionsfokus
    Sie müssen Ihren Investitionsfokus bestimmen, um den richtigen ETF für Ihr Trading zu finden. Dabei muss zwischen den verschiedenen zu handelnden Anlageklassen gewählt warden. Anleger haben die Auswahl zwischen Aktien, Rohstoffen oder Anleihen. Nachdem Sie sich für die Anlageklasse entschieden haben, ist es ratsam, Ihre Diversifizierungsstrategie zu berücksichtigen. Sie können wählen, ob Sie Ihr Vermögen auf eine Anlageklasse verteilen oder ein Marktsegment handeln möchten. Wenn Sie sich beispielsweise für den Handel mit Aktien entscheiden, können Sie eine bestimmte Branche auswählen, z. B. den Bergbau, oder ein bestimmtes Land wie das Vereinigte Königreich. ETFs geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Diversifikationsstrategie vollständig zu steuern.
  • Zusammensetzung des Fonds
    Es ist wichtig, die Zusammensetzung des zu handelnden Fonds zu berücksichtigen. Ein guter Fonds gibt Ihnen ein breites Spektrum an Basiswerten in der Branche oder dem Land, welches Sie verfolgen möchten. Dies bedeutet, dass Sie mehr Vermögenswerte in ihrem Anlagekorb haben. Mit mehr Assets ist auch eine breitere Diversifizierung gewährleistet und das Marktrisiko geringer.

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Ist der GDX ein guter ETF für das Trading?

Basierend auf den oben genannten Eigenschaften ist der GDX einer der besten ETFs, welcher den Anlegern für den Online-Handel zur Verfügung steht. Der GDX zeichnet sich in der Rohstoffindustrie durch eine Spezialisierung aus, mit welcher der Anleger insbesondere in der Nische der Goldminen aktiv werden kann. Außerdem ist es der größte und liquideste ETF in diesem Segment.

In Bezug auf die Handelskosten berechnet der GDX 51 bps (Basispunkte) und liegt damit etwas über dem Durchschnitt von 40 Basispunkten in der Branche. Aufgrund der hohen Liquidität und des durchschnittlichen täglichen Umsatzes von rund 40 Millionen Anteilen sind diese Kosten jedoch vernachlässigbar.

Das Anlageziel vom GDX besteht darin, Preis und Rendite des NYSE Arca Gold Miners-Index zu erreichen. Er reagiert mit einer Hebelwirkung auf den Goldpreis und ist daher ideal für Anleger, die ein Engagement im globalen Bergbausektor dieses lukrativen Metalls anstreben.

Der GDX setzt sich aus 51 verschiedenen Aktien zusammen. Die größte Beteiligung stellt Newmont Mining mit einem Anteil von 9,8% dar. Kein anderes Unternehmen nimmt einen Anteil von mehr als 6,6% ein. Der Fonds ist somit breit diversifiziert, wobei 16% für Unternehmen mit großer, 46% für Unternehmen mit mittelgroßer und 38% für Unternehmen mit kleiner Marktkapitalisierung bestimmt sind. Durch diese Verteilung wird sichergestellt, dass GDX-Anleger den gesamten Goldminensektor nahezu vollständig abdecken.

Obwohl der GDX mit einem breiten Anlagekorb die Messung der Wertentwicklung von Goldtiteln ermöglicht hat, birgt der Fonds auch die Gefahr einer Überdiversifikation. Der Betrieb von Goldminen ist ein risikoreiches Geschäft, wodurch der Fonds für sich unterdurchschnittlich entwickelnde Unternehmen anfällig wird, die den restlichen Korb nach unten ziehen könnten.

So berechnen Sie den GDX

Wie bereits erwähnt, versucht das Anlageinstrument des Market Vectors TR Gold Miners oder der GDX, die Rendite- und Preisentwicklung des NYSE Arca Gold Miners Index nachzubilden, um die Gesamtperformance der im Goldbergbau tätigen Unternehmen zu verfolgen.

Der Nettovermögenswert (NAV) eines VanEck Vectors Exchange Traded Fund (ETF) wird am Ende eines jeden Geschäftstages bestimmt. Er entspricht dem in Dollar (USD) ausgewiesenen Wert eines Anteils an dem Fonds.

Um den GDX zu berechnen, müssen Sie das Gesamtvermögen des Fonds um die Gesamtverbindlichkeiten verringern und diesen Wert durch die Gesamtzahl der ausstehenden Anteile teilen.

Es ist wichtig zu beachten, dass der NAV nicht notwendigerweise mit dem Intraday-Handelswert des ETF übereinstimmt. Daher sollten Anleger des VanEck Vectors ETF nicht damit rechnen, dass sie Anteile zum Nettovermögenswert kaufen oder verkaufen.

Den GDX effektiv handeln

In der Vergangenheit hat der GDX immer eine gespaltene Entwicklung gezeigt. Die Anleger sollten aufgrund der Zusammensetzung des Fonds erwarten können, dass der Fonds im Verhältnis zu den Spot-Goldpreisen steigt oder fällt. Dies war jedoch noch nie der Fall.

Zum Beispiel stiegen die Goldpreise während der globalen Finanzkrise 2008-2011 um 150%, während der GDX im selben Zeitraum einen Anstieg von 300% verzeichnete. Dies macht den Fonds zu einem primär spekulativen Vermögenswert.

Haupttreiber des Fonds sind die Erträge der Bergbauunternehmen. Den größten Einflussfaktor auf den Ertrag stellt der Goldpreis dar. Die Logik ist einfach. Goldminenbetreiber haben feste Kosten für die Förderung von Gold aus dem Boden. Der vorherrschende Spot-Preis des gelben Metalls wird den zukünftigen Gewinn bestimmen, den der Bergbauer in der Zukunft erwartet.

Nehmen wir zum Beispiel an, ein Bergbauunternehmen hat Förderkosten in Höhe von 400 Pfund pro Unze Gold und der derzeitige Spot-Preis beträgt 500 Pfund pro Unze. Die erwartete Rendite für den Konzern beträgt 100 GBP pro Unze Gold, das verkauft wird.

Wenn der Goldpreis um 20% auf 600 GBP pro Unze Gold steigt, erwartet der Bergbauer nun eine Rendite von 200 USD pro Unze. Ein Anstieg der Goldpreise um 20% hat dem Konzern eine 100%-ige Steigerung der erwarteten Erträge gebracht.

Für einen effektiven Handel mit dem GDX ist es daher wichtig, die Faktoren zu verfolgen, welche die Angebots- und Nachfragedynamik von Gold beeinflussen. Einer der Hauptfaktoren ist der US-Dollar (USD).

Der Goldpreis ist in der Regel an den US-Dollar gekoppelt, sodass ein steigender Greenback den Goldpreis negativ beeinflusst und umgekehrt.

Wenn die US-Notenbank die Zinssätze anhebt, steigt der Wert des US-Dollar und der Goldpreis wird somit gedrückt. Wenn die Zinssätze gesenkt werden, wird sich der US-Dollar schlecht entwickeln, aber der Goldpreis wird tendenziell steigen.

Gold war auch seit Jahrzehnten der wichtigste Schutz gegen Inflation. In Zeiten von Unsicherheit und steigender Inflation strömen die Anleger in der Regel zu Gold, was die Preise in die Höhe treibt. Unsicherheit kann ebenso aus geopolitischen Sorgen wie Kriegen, unbeständigen Wahlen und Handels Spannungen entstehen. Gold hat sich in diesen Zeiten im Laufe der Jahre als sicherer Hafen erwiesen.

Durch ihre steigende Beliebtheit haben Kryptowährungen auch den Goldpreis beeinflusst. Als dezentralisierte digitale Währungen haben Kryptos Investoren angezogen, die zuvor auch von Gold angezogen wurden.

Den GDX als CFD handeln

Der GDX hat einzigartige Eigenschaften, was es sehr aussichtsreich macht, ihn als CFD (Contract for Difference) zu handeln. Als Fonds, der aus mehreren Aktien besteht, neigt er zu durchgängiger Volatilität. Beim Handel mit CFDs besteht der Hauptvorteil darin, dass der Anleger den zugrunde liegenden Vermögenswert nicht besitzt und nur auf seine zukünftige Kursentwicklung spekuliert.

Ein volatiler finanzieller Vermögenswert wie der GDX ist die perfekte Wahl für den CFD-Handel, weil Gewinne aus Kursschwankungen erzielt werden. Im Gegensatz dazu hoffen traditionelle GDX-Anleger nur, dass die Goldpreise höher steigen und so bleiben, um Gewinne zu erzielen.

Beim CFD-Handel ist auch ein multidirektionaler Handel möglich. Folglich können Anleger von den Kursbewegungen des Fonds unabhängig davon profitieren, ob der Fonds steigt oder fällt. Für CFDs werden außerdem Hebel angeboten, wodurch die Händler mit begrenztem Kapitalaufwand höhere Gewinne erzielen können.

Handelsinformationen zum GDX

  • MT4 Symbol: #GDX
  • Handelszeiten: Montag – Freitag 13:30 – 19:59 GMT
  • Region: Breite Streuung
  • Währung: USD
  • Börsenplatz: NYSE Arca
  • Mindesthandelsgröße: 10

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