SAP Aktien

Die deutsche SAP SE zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Unternehmenssoftwarelösungen. Zum Stand 01. Februar 2019 kommt der Technologiekonzern auf eine Marktkapitalisierung in Höhe von 111,44 Milliarden Euro, womit er gleichzeitig das größte börsennotierte Unternehmen in Deutschland ist. In der Forbes Global 2000 Liste der weltweit größten Unternehmen hat SAP es im  Geschäftsjahr 2017 auf Platz 181 geschafft. Die Aktie des Konzerns wird unter dem Kürzel SAP an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und ist in den größten europäischen Aktienindizes vertreten. Hierzu zählen unter anderem die DAX 30, TecDax sowie der DJ EURO STOXX50.

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Unternehmensbeschreibung von SAP

Der Konzern verfügt über ein breites Produktportfolio. Es umfasst Geschäftsanwendungen für große und mittelständische Betriebe sowie Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit branchenspezifischen Lösungen die Kernprozesse in den Industriezweigen Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und öffentlichen Verwaltungen.

Innovative Produktpipeline

Das Flaggschiff des Konzerns stellt dabei die SAP Business-Suite dar. Sie kann exakt auf die jeweiligen Anforderungen und Geschäftsziele der Kunden zugeschnitten werden. Basis dieser Anwendung ist die von SAP entwickelte Datenbanktechnik Hana, bei der Daten nicht mehr auf der Festplatte, sondern im Arbeitsspeicher abgelegt werden und so schneller zur Verfügung stehen. Damit ist es dem IT-Konzern gelungen, den Wachstumsmarkt für CRM-Lösungen zu betreten. Weitere Wachstumsmärkte werden durch SAP LEONARDO erschlossen. Diese Software bietet den Kunden eine vollständig cloudbasierte Lösung, mit der Konzerne auf Applikationen wie KI, Big Data Analytics etc. zugreifen und damit neue innovative Produkte und Lösungen kreieren können.

Der Burggraben als Qualitätsmerkmal

Im BrandZ-Ranking 2019 wurde SAP zur wertvollsten Marke Deutschlands sowie Europas gewählt. Gemäß des Starinvestors Warren Buffett verfügt SAP somit über einen Burggraben. Ein Burggraben ist ein Qualitätsmerkmal, welches dadurch entsteht, dass ein Konzern über starke Wettbewerbsvorteile verfügt. Im Fall von SAP könnte ein Großkunde nicht so einfach auf eine günstigere Software-Alternative zurückgreifen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, dass der Betrieb durch den Wechsel für Monate zum Erliegen kommt.

Gründungsjahre

Im Jahr 1972 gründen fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter das Unternehmen „SAP Systemanalyse und Programmentwicklung“. SAP stellt dabei das Synonym von „Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“ dar. Die Gründer von SAP entwickelten Programme, um die Lohnabrechnung und Buchhaltung über Großrechner zu ermöglichen. Statt die Daten mechanisch auf Lochkarten zu speichern, wie bei ihrem Ex-Arbeitgeber IBM, setzten sie auf die Eingabe per Bildschirm. Daher bezeichneten sie ihre Software als Realtime-System. Aus diesem Grund fand sich auch bis in die späten 1990er Jahre immer ein R im Namen der Produkte. Die erste Version der Software wurde dabei im Rechenzentrum des ersten Kunden, dem Nylonfaserwerk der Imperial Chemical Industries (ICI), entwickelt. Die dort erschaffene Software war als Standardsoftware ausgelegt und konnte auch weiteren Interessenten angeboten werden. SAP gilt daher auch als ein Miterfinder der Standardsoftware. Aus diesen Realtime-Systemen entwickelte sich im Laufe der 1970er Jahre eine neue Art der Datenverarbeitung, welche heute Online Transaction Processing (OLTP) genannt wird. 1977 wurde der Firmensitz von Weinheim nach Walldorf verlegt und die Internationalisierung vorangetrieben.

Ära SAP R/2

In den 1980er Jahren wurde die Echtzeit in weiteren Geschäftsbereichen eingeführt. So bildete SAP R/2 eine gebündelte Mainframe-Softwareanwendung, welche die Verarbeitung in Echtzeit ausführte und alle betriebswirtschaftlichen Funktionen eines Unternehmens integrierte. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im August 1988 wurde das Fundament gelegt, um die Bekanntheit zu steigern und frisches Kapital einzusammeln. Am 4. November 1988 ging die SAP AG an die Börse und wurde unter anderem an der Frankfurter sowie der Stuttgarter Börse gelistet.

Ära SAP R/3

Die 1990er Jahre waren geprägt durch Produkterweiterungen. Vor allem die 1991 vorgestellte Software für die Echtzeit am Arbeitsplatz, SAP R/3, stand im Fokus. Dabei wurde eine Client-Server-Version der Standard-Anwendungssoftware entwickelt, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Geschäfte weltweit effizienter abwickeln konnten. Mit seinem Client/Server-Konzept, der einheitlichen Gestaltung grafischer Oberflächen, der konsequenten Nutzung relationaler Datenbanken und dem Betrieb auf Rechnern unterschiedlicher Hersteller eröffnete die SAP ein neues Marktpotenzial im Bereich der Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Konzernen sowie bei mittelständischen Unternehmen. Die allgemeine Marktfreigabe erfolgte 1992. Im gleichen Jahr wurde das Grundkapital erhöht, um sich auf mögliche Beteiligungen und Akquisitionen vorzubereiten.

Wachstum durch Übernahmen

Im Zeitraum zwischen Januar 2002 und Dezember 2018 tätigte SAP rund 50 gezielte Übernahmen. Diese ermöglichten es, das Produktportfolio zu erweitern und das Wissen ehemals externer Arbeitnehmer zu nutzen. Die meisten dieser Akquisitionen waren verhältnismäßig klein und lagen unter 1 Milliarde USD. Doch es gab auch Ausnahmen, wie zum Beispiel die Übernahme der französischen Business Objects im Oktober 2017 für rund 6,78 Milliarden USD. Sie ermöglichte SAP die Verstärkung im Bereich Business Intelligence. Weitere große Übernahmen folgten mit Sybase im Mai 2010 für 5,8 Milliarden USD, SucessFactors im Dezember 2011 für 3,4 Milliarden USD, Ariba im Oktober 2012 für 4,3 Milliarden USD, Concur im September 2014 für 8,3 Milliarden USD, Callidus Software Inc. im Januar 2018 für 2,4 Milliarden USD sowie Qualtrics im November 2018 für 8,0 Milliarden USD.

Umwandlung in die SAP SE

Am 21. März 2013 verkündete SAP, sich im Jahr 2014 von einer Aktiengesellschaft in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) umwandeln zu wollen. Die Aktionäre stimmten diesem Vorschlag am 21. Mai 2014 in der Hauptversammlung zu. Die Umwandlung erfolgte am 7. Juli 2014.

Performance der SAP Aktie

Das langfristige Chartbild der SAP Aktie verdeutlicht eine langfristige Aufwärtsbewegung. Ausgehend vom lokalen Minimum am 27. Oktober 2008 bei 22,90€ hat sich der Aktienkurs in mehreren Aufwärtswellen auf stetig neue Hochpunkte vorgearbeitet. Das letzte lokale Maximum wurde dabei am 26. September 2018 bei 108,52€ markiert. Ausgehend vom knapp zehn Jahre zuvor ausgebildeten Verlaufstief ergibt sich damit ein Kursanstieg in Höhe von knapp 374%.

Temporäre Korrekturbewegungen, wie zwischen dem 01. November 2017 und 09. Februar 2018, wo die Aktie von 100,70€ auf 82,19€ nachgegeben hat, boten den Anlegern dabei mehrfach Gelegenheiten, um mit einem CFD auf steigende oder auch fallende Kurse zu spekulieren. Bei jedem Trade muss jedoch auf ein für die Depotgröße geeignetes Positionsmanagement geachtet werden, weil mit dem CFD Handel hohe Verlustrisiken möglich sind. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals drohen.

Trading von SAP Aktien mit AvaTrade

AvaTrade bietet Ihnen die Möglichkeit, SAP Aktien mithilfe von sogenannten Contract for Difference (kurz CFD) zu traden. Anders als bei dem direkten Kauf einer Aktie, erwerben Sie mit dem CFD keinen Anteil an SAP. Stattdessen gehen Sie einen Vertrag (engl. „Contract“) mit AvaTrade ein. Dieser berechtigt Sie dazu, an der direkten Aktienkursdifferenz zwischen Kauf- und Verkaufszeitpunkt zu partizipieren. Aus diesem Grund werden CFDs auch als Differenzkontrakte bezeichnet.

Insbesondere für kurzfristig orientierte Anleger sind CFDs eine interessante Alternative, weil sie dem Käufer zwar nicht das aktientypische Stimmrecht auf der Hauptversammlung oder das klassische Anrecht auf die Auszahlung einer Dividende einräumen, sondern stattdessen die Möglichkeit geben, sowohl an Kurszuwächsen als auch an Kursrückgängen zu partizipieren.

Wenn ein Trader zum Beispiel die Vermutung hat, dass die SAP Aktie in der Zukunft fallen wird, kann er mit einem CFD short in den Basiswert SAP gehen. Er macht in diesem Fall einen Gewinn, wenn die Aktie tatsächlich fallen sollte. Dies könnte zum Beispiel eintreten, wenn der Konzern die Wachstumserwartungen der Analysten verfehlen sollte. Sollte die Aktie stattdessen allerdings in die andere Kursrichtung tendieren, entstehen dem Trader Verluste.

Vorteile von CFDs

 

  1. In beide Kursrichtungen traden

Mit CFDs können Trader sowohl auf steigende als auch auf fallenden Kurse eines Basiswerts spekulieren. Im Fachjargon wird ersteres als long gehen und letzteres als short gehen bezeichnet. Das Ergebnis des Trades, sprich der Gewinn oder Verlust, errechnet sich aus der Differenz von Einstands- und Ausstiegskurs des CFD.

Trader können mit CFDs auch bestehende Positionen absichern. Der Fachbegriff hierfür ist Hedging. Wenn ein Trader zum Beispiel langfristig Aktien von SAP im Depot hat und er kurzfristig von fallenden Kursen in der Aktie ausgeht, seine Position aber nicht veräußern will, kann er mit einem CFD in SAP short gehen und somit seine Aktien-Position absichern. Sobald der Trader dann die Meinung vertritt, dass die SAP Aktie weiter steigen wird, kann er die Short-Position glattstellen und mit seinen bestehenden Aktien an weiteren Kurssteigerungen partizipieren. So wurde das Risiko von Kursrückgängen abgemildert. Auf der anderen Seite hätte der Trader während des bestehenden Hedges allerdings auch nicht an Kurssteigerungen partizipiert, weil er durch die Short-Position einen Verlust erlitten hätte.

  1. Der Leverage-Effekt

Beim Handel von CFDs wird eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, beim Broker hinterlegt. Sie ist niedriger als bei einem Direktinvestment und ermöglicht es Ihnen dadurch, höhere Renditen zu erzielen. Bei AvaTrade beträgt die Margin für einen CFD mit einer Aktie als Basiswert in der Regel 20%. Der somit niedrigere Kapitaleinsatz ermöglicht es Ihnen, mit einem CFD bei SAP bietet einen wettbewerbsfähigen Einfluss. Der hohe Hebel des Differenzkontrakts bietet sich als eine geeignete Beimischung für das diversifiziertes Portfolio eines gut informierten Anlegers an. Auf der anderen Seite sind mit dem Hebel allerdings auch erhöhte Verlustrisiken verbunden, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

Die niedrige Sicherheitsleistung führt zu einer Fremdfinanzierung durch den Broker. Diese ist für den Trader kostenfrei, sofern der CFD noch am selben Tag glattgestellt wird. Wenn die Position allerdings über Nacht gehalten wird, fallen Gebühren für diesen Kredit an. Folglich sollte der Hebel bei langfristigen Trades geringer gewählt werden als bei kurzfristigen.

  1. Breite Auswahl an Basiswerten

Bei AvaTrade können Sie CFDs auf eine Vielzahl von Basiswerten handeln. Neben deutschen Aktien, wie SAP, BMW oder Bayer, können auch amerikanische Titel wie Tesla, Apple oder Facebook gehandelt werden. Eine breitere Streuung könnte auch durch das Trading von Indizes wie dem S&P500, DJ 30 oder DAX 30 erreicht werden. Auch Trader, die sich mehr auf Rohstoffe, Währungen oder Kryptowährungen fokussieren wollen, werden bei AvaTrade fündig. So können CFDs auf Rohstoffe wie Öl, Gold und Silber ebenso leicht gehandelt werden, wie auf Bitcoin oder EUR/USD.

Risiken von CFDs

Erhöhte Chancen führen zu ebenfalls erhöhten Risiken. So wirkt der Leverage-Effekt in beide Richtungen. Sollte Ihre Handelsidee demnach in verkehrte Richtung tendieren, sind hohe Verluste bis zum Totalverlust des Kapitaleinsatzes möglich. Folglich sollte der Trader vor jeder Positionseröffnung seine eigene Risikotoleranz festlegen. Andernfalls besteht die Gefahr der Vernichtung des gesamten Portfolios mit nur einer einzelnen Position, wo die Verluste nicht begrenzt wurden.

Gezielte Analysen mit der richtigen Trading Plattform

Bei AvaTrade bieten wir Ihnen mehrere Trading Plattformen an, damit Sie in jeder Lebenslage die richtigen Analysen und Entscheidungen treffen können. Neben unserer innovativen AvaTradeGo-App zählt hierzu vor allem die von Profi-Tradern verwendete Trading Plattform MetaTrader 4. Ein MT4 Download ist mit wenigen Klicks erledigt. Anschließend ist das Tool sofort einsatzbereit. Der MetaTrader 4 eröffnet sowohl den diskretionären als auch automatisierten Börsenhandel direkt aus einem Chart-Tool heraus. Kunden profitieren mit der Trading Plattform von einer großen Auswahl an Finanzinstrumenten sowie verschiedene Analysemethoden, Indikatoren und Charts. Damit ist die Trading Plattform sehr gut für die Technische Analyse geeignet. Der Devisenhandel kann dabei ebenso einfach abgewickelt werden, wie der Aktienkauf oder das Bitcoin-Trading.

Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, mit dem MT4 algorithmische Handelssysteme programmieren und optimieren zu können. Sobald ein profitables Handelssystem entwickelt wurde, welches auch im Backtest positive Erwartungswerte erzeugen konnte, wird der Handelsansatz für den Live-Handel interessant. Der Trader muss allerdings beachten, dass die in der Vergangenheit erzielten Renditen keine Garantie für den zukünftigen Erfolg der Strategie darstellen.

Traden lernen

Damit Sie optimal auf den Echtgeldhandel vorbereitet sind, bietet AvaTrade Ihnen kostenfrei umfassende Schulungsmaterialien und einen Demo-Account an. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um das Trading für Anfänger zu verinnerlichen und ohne das Risiko realer Verluste zu handeln. Sobald Sie sich nach der Lern- und Ausprobierphase sicher genug fühlen, sollte ein Echtgelddepot eröffnet werden. Mit diesem haben Sie dann die Chance, an den realen Kursbewegungen der Märkte zu partizipieren und Gewinne einzufahren. Lassen Sie sich von zwischenzeitlich erzielten Verlusten nicht entmutigen. Sie gehören zum Leben eines jeden Traders dazu. Erfolgreiche Trader haben gelernt, die Verluste zu begrenzen und Gewinne laufen zu lassen.

Bei Fragen und Problemen hilft Ihnen unser mehrsprachiger Kundenservice von Montag bis Freitag 24 Stunden am Tag gerne weiter.