Goldman Sachs Group

oldman Sachs Aktien traden

Goldman Sachs Aktien

Die Goldman Sachs Group, Inc. Ist eine weltweit tätige Investmentbank mit Sitz in New York City, USA. In den Bereichen Wertpapierhandel und Investmentmanagement ist es eines der führenden Unternehmen für institutionelle Investoren und Großunternehmen. Die Investmentbank ist an der New York Stock Exchange mit dem Kürzel GS gelistet und unter anderem Teil des Dow Jones Industrial Average Index sowie des S&P 100 und S&P 500 Index.

Der Handel von Goldman Sachs Aktien bei AvaTrade

Im Rahmen der Finanzkrise 2008 kam es insbesondere im US-Amerikanischen Raum zu einer weitgehenden Neuregulierung der Bankenbranche, die den ganzen Sektor vor schwierige Herausforderungen gestellt hat. Dabei zeigte sich, dass manche Finanzunternehmen besser und manche schlechter der Situation gegenübertraten. Wenn Sie an das Potenzial der Goldman Sachs Group glauben, dann steht Ihnen AvaTrade als zuverlässiger und weltweit regulierter Broker zur Seite.

AvaTrade bietet Ihnen dabei ein Investment in das Unternehmen mithilfe von sogenannten Contract for Difference (kurz CFDs) an. Anders als bei einem herkömmlichen Investment in Aktien der Goldman Sachs Group kaufen Sie sich dabei keinen Anteil am Unternehmen, sondern partizipieren lediglich von der reinen Aktienkursdifferenz zwischen Kauf- und Verkaufszeitpunkt. Das heißt, Sie erhalten mit Ihrem Investment zwar kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung oder ein Anrecht auf die Auszahlung einer Dividende, jedoch können Sie sich mithilfe von CFDs sowohl bei Kursanstiegen als auch bei Kursrückgängen an möglichen Gewinnen beteiligen.

Ein Investment in Indizes

Investments in Einzelunternehmen bieten zwar die Möglichkeit hoher Gewinne, wenn es zu starken Kursbewegungen kommt aber bergen auch das Risiko hoher Verluste, da man sein Investment auf ein einzelnes Unternehmen fokussiert. Eine alte Börsenweisheit besagt deshalb, dass man nicht die Nadel im Heuhaufen suchen, sondern stattdessen den gesamten Heuhaufen kaufen sollte. Genau das ermöglicht das Investment in einen breit gestreuten Aktienindex.

Ein Aktienindex ist genau genommen nichts anderes als der sprichwörtliche Heuhaufen. Anstatt eines einzelnen Unternehmens repräsentiert ein Aktienindex gleich mehrere Aktien und mit einer Anlage in solch einen Index partizipieren Sie an der Wertentwicklung aller Unternehmen, die dieser Index in seiner Wertberechnung berücksichtigt. Das können Unternehmen derselben Größe, derselben regionalen Zugehörigkeit oder derselben Branche sein. Möchten Sie also anstatt in die Goldman Sachs Group lieber in eine breit gestreute Auswahl US-Amerikanischer Bankunternehmen investieren, dann könnten Sie auch den Kauf eines Aktienindex wie z.B. des Dow Jones US Bank Index oder des S&P 500 Banks Index in Erwägung ziehen. Wenn Sie sich jedoch gar nicht erst nur auf den Bankensektor konzentrieren möchten und gleichzeitig an der Wertentwicklung der Goldman Sachs Group beteiligt sein wollen, dann würde sich auch ein Investition in einen der eingangserwähnten Aktienindizes anbieten. Auch für diese Indizes bietet AvaTrade passende CFD-Lösungen an.

Performance von Goldman Sachs

Seit dem Börsengang 1990 konnte die Aktie der Goldman Sachs Group bis Ende 2017 einen Wertzuwachs von circa 200 Prozent erzielen. Insbesondere in den ersten zehn Jahres des Börsenlistings gab es zwar längere Zeiträume in denen der Kurs der Aktie stagnierte, aber im Rahmen der Finanzkrise konnte die Führung um CEO Lloyd C. Blankfein beweisen, dass das Unternehmen auch dieser Krise trotzen konnte. Das belegt auch der Trading Chart des Unternehmens, der spätestens seit Beginn des Jahrzehnts nur eine Richtung kannte und zwar nach oben. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die vergangene Entwicklung einer Aktie kein Indikator für die zukünftige Kursentwicklung ist und nicht zwangsläufig davon ausgegangen werden kann, dass die Aktie des Unternehmens in absehbarer Zeit eine ähnliche Performance vorweisen wird.

Live Kursdiagramm von Goldman Sachs

Geschichte von Goldman Sachs

Die ersten Jahrzehnte

Die Goldman Sachs Group ist ein Unternehmen mit langer Historie. Gegründet wurde die Investmentbank schon 1869 von dem deutsch-jüdischen Auswanderer Marcus Goldman, die zum damaligen Zeitpunkt noch unter dem Namen M. Goldman & Company firmierte. Von da an dauerte es noch 13 Jahre bis mit Samuel Sachs das „Sachs“ in den Firmennamen gelangte. Samuel Sachs war der Schwiegersohn von Marcus Goldman und gilt als „Erfinder der Aktie“ des Unternehmens, da er das Börsenlisting der Investmentbank aktiv vorantrieb. Mit ihm wurde das Unternehmen auch umbenannt in Goldman Sachs & Co.

Wie auch heute noch war auch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Goldman Sachs & Co. ein führendes Unternehmen bei sogenannten Initial Public Offerings (kurz IPO), also dem erstmaligen Börsenlisting einer Aktiengesellschaft. Mit der Sears, Roebuck and Company gelang Goldman Sachs im Jahr 1906 sogar der bis dahin größte Börsengang aller Zeiten.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts litt das Unternehmen allerdings unter einem immer schlechter werdenden Ruf – insbesondere durch die Folgen des Börsencrashs von 1929. Als der Bankier Sidney Weinberg die Führung von Goldman Sachs im Jahr 1930 übernahm, musste er deshalb große Umstrukturierungen durchsetzen. Der von der New York Times betitelte „Mr. Wall Street“ verschob den Fokus des Unternehmens weg vom Wertpapierhandel und mehr hin zum Investmentbanking, was den angeschlagenen Ruf wieder verbessern konnte. Als 1956 der Autohersteller Ford Motor Company an die Börse ging, konnte Goldman Sachs sogar wieder die Führung des Lead Advisors übernehmen. Sie war also die führende Investmentbank des IPOs.

Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts fokussierte sich Goldman Sachs ausschließlich auf den US-amerikanischen Markt. Doch das sollte sich ändern, als das Unternehmen mit Stanley R. Miller einen neuen CEO erhielt. Von da an expandierte die Investmentbank radikal auf dem europäischen Markt und machte das Unternehmen zu einer der erfolgreichsten Investmentbanken der Welt.

Geschäftsmodell der Goldman Sachs Group

Bis heute hat sich an dem Geschäftsmodell von Goldman Sachs nicht viel geändert. Weiterhin stehen der Wertpapierhandel sowie das Investmentbankgeschäft und die Vermögensberatung im Fokus. Mit ihrem Geschäft ist das Unternehmen dabei so maßgebend, dass Goldman Sachs vom Financial Stability Board als eines der 30 systemisch bedeutsamsten Finanzinstitute der Welt angesehen wird.

Allerdings hat dieses Geschäftsmodell auch seine Schattenseiten. Immer wieder steht Goldman Sachs wegen diverser Aspekte in der Kritik. So soll das Unternehmen der griechischen Regierung systematisch dabei geholfen haben die nationalen Schulden des Landes verschleiert zu haben. Ebenso war das Unternehmen 2010  wegen Verstößen gegen das Wertpapiergesetz in der Kritik.

Wer sich also für eine Beteiligung an der Goldman Sachs Group beteiligt, der sollte wissen, dass es sich dabei zwar um ein Investment in eine der wichtigsten Investmentbanken der Welt handelt. Aber die Investition beinhaltet auch die in den letzten Jahren angehäuften Rechtsrisiken des Unternehmens.

Trading mit CFDs

Wer nun gern an der Wertentwicklung der Goldman Sachs Group partizipieren möchte, der kann dies bei AvaTrade – wie eingangs erwähnt – mithilfe von CFDs in die Tat umsetzen. Statt eines Direktinvestments in Aktien handeln Sie hier mit sogenannten Differenzkontrakten, die gegenüber dem klassischen Aktieninvestment einen entscheidenden Vorteil besitzen: einen Hebel.

Ein Hebel für größeren Erfolg?

Ein Direktinvestment in eine Aktie ermöglicht nur eine 1:1 Partizipation an der Wertentwicklung des Unternehmenswerts. Mit CFDs können Sie die Kursentwicklung jedoch auch zusätzlich hebeln. Wenn Sie sich beispielsweise für einen Leverage von 10:1 entscheiden, dann investieren Sie bei einem Eigenanteil von 100 Euro insgesamt 1.000 Euro. Dabei werden die übrigen 900 Euro in Form von Fremdkapital beigetragen. Verdoppelt sich nun der Wert der Aktie, so würden Sie mit einem klassischen Direktinvestment in die Aktie 100 Prozent Gewinn erzielen. Aufgrund des Hebels läge Ihr Gewinn mit dem CFD in diesem Beispiel jedoch zehnmal so hoch.

Aber beachten Sie hierbei jedoch, dass Hebel Trading auch das Risiko verzehnfacht. Es reicht somit schon eine Wertminderung des Aktienkurses um zehn Prozent aus, um einen Totalverlust zu erleiden.

Partizipieren bei jeder Marktbewegung

CFDs besitzen gegenüber Aktien noch den Vorteil, dass hierbei sowohl auf steigende (long gehen) als auch auf sinkende Kurse (short gehen) gesetzt werden kann. Der Gewinn berechnet sich bei einer Long-Position aus der Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufkurs. Steht die Aktie beim Verkauf also höher als beim Kauf, so haben Sie eine positive Rendite erzielt. Umgekehrt verhält es sich mit einem Short-Investment. Hier ist eine positive Differenz aus Kauf- und Verkaufskurs wichtig, um Gewinne einzufahren. Wer also der Meinung ist, dass der Aktienkurs der Goldman Sachs Group demnächst eine Abwärtsbewegung aufweisen wird, der kann mit CFDs bei dieser Kursbewegung Profite erzielen. Ein Direktinvestment in die Aktie würde dies im Allgemeinen nicht ermöglichen.

Mit der MetaQuotes Language 5 (MQL5), einer Programmiersprache zur Implementierung einfacher oder komplexer Handelsstrategien, besteht darüber hinaus sogar die Möglichkeit des automatisierten Tradings. Wenn Sie also von Ihrer Handelsstrategie überzeugt sind, können Sie Goldman Sachs oder andere Aktien mithilfe von CFDs automatisiert kaufen und verkaufen lassen. Dabei sei zu erwähnen, dass mit jedem Trade keine klassische Ordergebühr anfällt, da der Handel in der Regel nicht über eine Börse stattfindet. Ganz kostenfrei sind CFDs jedoch auch nicht, da es immer eine kleine Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs gibt (Spread).

Behalten Sie das Risiko immer im Blick

CFDs besitzen gegenüber einem klassischen Aktieninvestment viele Vorteile jedoch unterliegen Sie mit jedem Trade, anders bei einem Direktinvestment, auch dem Emittentenrisiko. Sollte der Emittent der CFDs, in diesem Fall AvaTrade, während Sie eine Position offen haben, insolvent werden, so verlieren Sie hierbei möglicherweise Ihr gesamtes eingesetztes Geld. Anders als Aktien sind CFDs nämlich kein klassisches Börsengeschäft, sondern ein Vertrag zwischen Ihnen und AvaTrade. Dies sollte bei jedem Trade berücksichtigt werden.