S&P 500 Index

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Was ist der Standard & Poor’s 500 Index?

Der S&P 500, wie er abgekürzt wird, bildet die Performance der 500 größten US-Unternehmen ab, die an der NYSE (New York Stock Exchange) oder der NASDAQ (Nasdaq Exchange) gelistet sind. Der Index steht für über 7,8 Billionen US-Dollar und etwa 2,2 Mrd. Aktien, was etwa 80 Prozent der verfügbaren Marktkapitalisierung entspricht.

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Die Indexkomponenten und Gewichte werden durch S&P Dow Jones Indices bestimmt. In verschiedenen Versionen auftretend, besitzt der S&P 500 aufgrund seiner Gewichtungsmethodik sowie seiner großen Zahl an Komponenten einen Vorteil gegenüber anderen Indizes wie dem Dow Jones Industrial Average (DIJA) oder dem Nasdaq Composite Index (zwei ebenfalls sehr bekannte Indizes).

Geschichte des S&P 500

1975 führte Standard & Poor’s den S&P 500 als Marktindex ein, um den Wert der 500 größten Unternehmen zu verfolgen, die an der New York Stock Exchange oder der Nasdaq Exchange gelistet sind. Am 01. Januar 1975 begann der Index bei einem Stand von 386,36 Punkten und stieg innerhalb des ersten Jahrzehnts auf knapp 700, was das Ende des Wirtschaftsbooms nach dem zweiten Weltkrieg markierte.

Nach 20 Jahren voller Höhepunkte begann der Index Ende 1981 seinen Rückgang und fiel auf vernichtende 300 Punkte. Ein wesentlicher Treiber der sich anschließenden Erholung war der Anstieg des Leitzinses durch die Federal Reserve zwischen 1982 und 2000, die den Indexwert auf 1.350 Prozent klettern ließen.

Im Jahr 2000 bildete sich am Markt eine Blase, da viele Menschen in die Mittelschicht aufstiegen, sich die Technologie weiterentwickelte und das stabile Wirtschaftsklima zu einer weltweiten Verbesserung der Lebensqualität führte. Die meisten Spekulanten führten dies auf die Entwicklung des Technologiesektors und den Internethype zurück.

Schließlich platzte die Blase, als der Technologiesektor den Nasdaq um 90 Prozent abstürzen ließ. Der S&P 500 fiel 2002 infolge dessen auf 40 Prozent zurück auf den tiefsten Wert seit seiner Einführung. Doch dem S&P 500 gelang die Erholung bis 2007 erneut, gestützt durch Finanz- und Rohstoffaktien, zusätzlich zu den geringen Häuserpreisen.

Doch Kreditausfälle aufgrund sinkender Häuserpreise brachten das Finanzsystem in eine Abwärtsspirale, die den S&P 500 im März 2007 auf sein Allzeittief schickte – ein Rückgang um 57 Prozent. Die Erholung dauerte sechs Jahre an und ließ den Index um 200 Prozent klettern.

S&P Graph

Indexzusammensetzung

Alle Komponenten des S&P 500 sind nach der Free Float Marktkapitalisierung gewichtet, wobei die größeren Unternehmen den Index entsprechend stärker beeinflussen.

Beispielsweise betrug die Marktkapitalisierung der Unternehmen des S&P 500 18,5 Billionen US-Dollar. Dabei trug Apple Inc. 720 Mrd. US-Dollar bei, während Diamond Offshore Drilling (DOD) als kleinstes Mitglied des Index nur für 3,65 Mrd. US-Dollar stand.

Offensichtlich beeinflussen Änderungen des Aktienkurses von Apple Inc. den Indexstand aufgrund des hohen Gewichts fast 200 Mal stärker als die von DOD. Apples Anteil beträgt rund vier Prozent während der von Diamond Offshore Drilling bei mageren 0,02 Prozent liegt.

Die Unternehmen im Index werden durch ein Komitee bei S&P Dow Jones Indices festgelegt, um sicherzustellen, dass die US-Wirtschaft angemessen abgebildet wird. Entsprechend werden bloß die besten Unternehmen ausgewählt. Auf Basis von wirtschaftlichen Veränderungen können Unternehmen im Zeitverlauf somit aus dem Index entfernt oder ihm hinzugefügt werden.

Der Chart des S&P 500 bietet auf einen Blick einen Eindruck von der Verfassung der Wirtschaft und des Aktienmarktes.

Die Top 10 Unternehmen des S&P 500 und ihr Anteil am Index (in Prozent)
Unternehmen Gewichtung (%)
Exxon Mobil Corp 3.1172%
Apple Inc. 2.4098%
Microsoft Corp 2.0327%
Procter & Gamble 1.8204%
General Electric Co 1.7028%
Intl Business Machines Corp 1.6814%
Johnson & Johnson 1.6238%
JP Morgan Chase & Co 1.6101%
AT&T Inc. 1.5419%
Chevron Corp 1.5091%

Faktoren, die den Indexstand beeinflussen

Es gibt viele Faktoren, sowohl in den USA als auch global, die sich auf den Indexstand des S&P 500 auswirken können. Dazu gehören landesweite wirtschaftliche Verschiebungen ebenso wie bedeutende Ereignisse, die nahezu jeden Monat stattfinden. Ein seltener auftretender Einflussfaktor war beispielsweise die 2016 stattfindende US-Wahl. Ebenso können andere politische Ereignisse wie der Brexit die Stimmung am Markt beeinflussen und somit Kurse verändern.

Ein weiterer Faktor, der sich auf den Index auswirkt, ist der Außenhandel, der natürlich eng mit Angebot und Nachfrage in und außerhalb des Landes verknüpft ist. Die meisten Investoren die diesen Index handeln, sind daher immer über Veränderungen in den USA sowie in der Welt informiert, da diese stets Marktbewegungen auslösen können. Dies lässt sich leicht am Trading Charts des S&P sowie an Trends der einzelnen Komponenten ablesen.

Stellen Sie sicher, dass Sie die Wirtschaftsnachrichten, die den Index beeinflussen können, stets verfolgen. Dazu gehören der Anteil der Erwerbstätigen, die Arbeitslosenquote, das Bruttoinlandsprodukt, Zinsänderungen, Im- und Exportbeschränkungen, politische Veränderungen und so weiter. Die wichtigsten Bekanntgaben können Sie in unserem Wirtschaftskalender finden.

Informationen zum S&P 500 Trading

  • S&P Futures (E-Mini genannt) können montags bis freitags von 22:01 – 20:14 (WEZ) gehandelt werden.
  • Der S&P bewegt sich in 0,25er Schritten
  • Die Marginanforderungen, um den S&P zu handeln, liegt üblicherweise bei 0,5 Prozent (das entspricht einem Hebel von ).
  • Die Mindesthandelsgröße ist eine Einheit.
  • Der S&P500 wird auf Dollar-Basis berechnet.

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