Einführung

Wie jeder andere Trader – egal ob Handelsneueinsteiger oder erfahrener Experte auf dem Gebiet des Forex – haben auch Sie Ihren einzigartigen Handelsstil inne. Kein Händler gleicht dem anderen – auch wenn sie denselben Regeln und Informationen folgen, werden sich die Handelsergebnisse der einen Person höchstwahrscheinlich von denen der anderen Person unterscheiden.

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Erkennen Sie Ihren Handelsstil

Der Handel stellt eine aktive Teilnahme an den Finanzmärkten dar, bei denen einzelne Personen versuchen, aus den Bewegungen der verschiedenen Finanzmärkten zusätzliches Kapital zu gewinnen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Trader auf dem Finanzmarkt auftreten und teilhaben kann, dennoch hat jeder Trader seine eigene Art, seine Ziele auf dieser globalen Bühne zu erreichen. Ihren eigenen Handelsstil zu erkennen und zu verstehen, ist wesentlicher Teil Ihres Erfolges.
Wir werden uns hier nun eingehender mit den unterschiedlichen Handelsstilen, die Trader einsetzen, beschäftigen. Es gibt keine Regeln, die einen Händler auf einen der folgenden Bereiche beschränken; finden Sie heraus, was am besten für Sie persönlich geeignet ist, und genießen Sie Ihre Handelserfahrung.

Kurz- und mittelfristiger Handel

Sowohl beim kurz- als auch mittelfristigen Trading handelt es sich um Handel an den Aktien- und Terminmärkten, bei denen der Markteintritt und der Ausstieg (Closing einer Position) innerhalb einer kurzen Zeitdauer erfolgen, d.h. innerhalb von ein paar Minuten bis hin zu nur wenigen Tagen, sei es nun Nikkei Trading, Kryptowährungen handeln oder CAC 40 Trading oder der Handel mit jeglichem anderem Asset. Der kurz- bzw. mittelfristige Handel kann äußerst lukrativ sein, kann jedoch auch gleichzeitig sehr riskant sein, da die Märkte aufgrund der vielen Einflüsse, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf die Aktienmärkte auswirken, sehr unvorhersehbar sind, und sie sich in ihren Eigenschaften starkt unterscheiden können.

Das Verständnis zu den Risiken und Chancen eines jeden Trades wird Ihnen helfen, den Erfolg Ihrer Strategie zu steigern, und ermöglicht es Ihnen, Hilfsmittel als Puffer zum Schutz vor unvorhergesehenen Marktereignissen anzuwenden. Das Erkennen eines erfolgversprechenden kurz- bzw. mittelfristigen Trades erfordert grundlegende Konzepte, die verstanden und beherrscht werden müssen.

Grundlagen des kurz- und mittelfristigen Handels:

  • Erkennen des Marktpotenzials – Der Unterschied zwischen einem chancenversprechenden und einem zu meidenden Markt: Manchmal ist es besser, an seinem Kapital festzuhalten, als es bei einem Verlust auf einem übermäßig aktiven Markt zu riskieren.
  • Mit gleitenden Durchschnitten Schritt halten – Der „Durchschnittskurs“ einer Aktie während eines bestimmten Zeitraumes (im Speziellen 15, 20, 30, 50, 100 und 200 Tage), in dem Sie einen Eindruck davon bekommen, ob die Aktie zu einer steigenden Kurve tendiert oder spiralförmig absackt.
  • Erkennen des gesamten Zyklenmusters – Märkte agieren in der Regel in Zyklen. Wenn ein Händler diese im Auge behält, wird ihm angezeigt werden, wann der beste Zeitpunkt für den Einstieg in einen Trade ist.
  • Markttrends und -muster – Diese können sich über einen Zeitraum von Tagen entwickeln. Wenn Sie diese genau studieren, werden Sie bestimmte Muster von Auf- und Abwärtskurven feststellen. Erkennen Sie den Trend, dem Ihre Aktie folgt und reiten Sie auf dieser Welle mit.
  • Verwaltung Ihres Risikos – Für jeden Trader von äußerster Wichtigkeit: „Risiken minimieren und Rendite maximieren“. Nutzen Sie Einstiegs- und Stopp-Loss-Orders, die Ihnen auf der Plattform zur Verfügung stehen. Auf diese Weise werden Sie das auf Ihrem Handelskonto verfügbare Kapital nicht überschreiten.
  • Nutzen technischer Analysen – Die Auswertung und Untersuchung einer Aktie kann anhand vorheriger Preise und Muster besagter Aktie durchgeführt werden, um vorherzusagen, was in der näheren Zukunft genau dieses Basiswertes geschehen wird.

Eine „mittelfristige“ Investition wird am besten unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte festgelegt, jedoch auch damit, dass ein Trader seine Handelsposition über einen oder mehrere Tage nicht verändert und zusätzlich technische Mittel zu seinem Nutzen einsetzt.

Langfristiger Handel

Dabei behalten Trader einmal gesetzte Position und halten diese über einen längeren Zeitraum offen; diese Zeiträume können sich über Monate, wenn nicht Jahre erstrecken. Um dies bewerkstelligen zu können, werden die grundlegenden Faktoren, welche die Märkte beeinflussen, eingehend studiert. Für langfristig orientierte Trader ist in der Regel mehr Kapital erforderlich, da die meisten Händler davon ausgehen, dass ihre Positionen während der Laufzeit einer Reihe von Marktveränderungen standhalten bzw. sich von negativen Kursbewegungen erholen müssen. Die Idee des langfristigen Handels besteht darin, Ihre Erträge über einen längeren Zeitraum hinweg schrittweise zu steigern.
Ironischerweise ist die Zeit, die ein Trader in einen langfristigen Buy-and-Hold-Trade investieren muss, vergleichsweise geringer als bei kurz- bzw. mittelfristigen Trades. Bei letzteren muss zusätzlich Energie investiert werden, um umgehend auf Markttrends reagieren zu können. Risikomanagementstrategien müssen implementiert werden – hier sind einige Richtlinien zu beachten:

  • Nutzen Sie nicht allzu viele Hebelfunktionen (Leverage Trading) – Halten Sie sich an Volumina, die nur einen kleinen Prozentsatz Ihres Eigenkapitals ausmachen, so dass Sie Volatilitäten, die an einem Tag bzw. einer Woche unter Umständen auftreten, standhalten können.
  • Behalten Sie SWAPS im Blick – Swaps sind Gebühren, die von allen Brokern erhoben werden, wenn man Positionen über Nacht offen halten möchte. Es mag von positiven Swaps geben, doch in der Regel wirken sie sich negativ auf das Kapital eines Traders aus. Seien Sie also auf diese Ausgaben vorbereitet.
  • Zeit vs. Gewinnpotenzial – Achten Sie darauf, wieviel Zeit Sie in einen Trade investieren, und vergleichen Sie diesen Wert mit Ihren potentiellen Renditen. Bei langfristigen Trades sollten Sie eine relativ große Menge an Kapital aufwenden, um das Zeit-Investment-Verhältnis rentabel zu machen. Ein häufiger Fehler bei Langzeittrades ist, dass selbst mit der bestmöglichen Strategie der angestrebte Gewinn nicht erreicht wird. Dies kann passieren, wenn zu wenige Hebelfunktionen eingesetzt werden.

Hier ein Überblick über die Unterkategorien von Tradern und Handelsstrategien, die am häufigsten vorkommen bzw. angewendet werden:

Scalping

Eine sehr schnelle Day-Trading-Strategie, bei der Positionen innerhalb nur weniger Sekunden bzw. Minuten geöffnet und wieder geschlossen werden. Der Kauf und Verkauf erfolgt schnell und häufig; die sog. „Scalper“ zielen auf die kleinste Intraday-Preisbewegung ab, um ihre Gewinne zu steigern. Ein weiterer Vorteil des Scalpings besteht darin, dass bei solchen Trades keine Swaps anfallen, was somit zusätzliche Kosten ausschließt.
Es werden Gewinnziele gesetzt und Stoppfunktionen genutzt, die dem Trader bei den Eröffnungen und Schließungen von Trades helfen sollen, da der Scalper pro Handelssession viele Trades gleichzeitig platziert.
Aufgrund der Schnelligkeit dieser Handelsform macht sich der Scalper kaum bis keine Muster, Analysen etc. zu Nutzen, dennoch verwendet er 1- bis 5-Minuten-Tickcharts, um seine schnellen Trades zu platzieren.

Day Trading

Wie der Titel besagt, handelt es sich hierbei um den Kauf und Verkauf von Assets, deren Positionen am selben Tag geöffnet und geschlossen werden. Diese Trader erzielen ihre Rendite durch die Nutzung größerer Kapitalbeträge, um von hoch liquiden Basiswerten zu profitieren, während diese nur kleine Preisbewegungen auf den Märkten vornehmen. Auch beim Day-Trading werden Sie keine Swaps zahlen müssen, da alle Trades am selben Tag eröffnet und beendet werden.
Da das Day-Trading mit seinen hohen Gewinnen auch ein hohes Risiko birgt, sollten Händler dieser Strategie zwei wichtige Komponenten während eines Day-Trades beachten – LIQUIDITÄT und VOLATILITÄT. Die Marktliquidität ermöglicht den Ein- und Ausstieg von Aktiengeschäften zu einem optimalen Preis. Wie? Sie berücksichtigen den Unterschied zwischen dem Nachfrage- und Angebotspreis (Spread), geringe Schwankungen und schauen auf enge Spreads.
Die Volatilität wird anhand der erwarteten täglichen Preisspanne gemessen (diese bestimmt die Aktivitätsstunden eines Day-Traders). Je höher die Volatilität ist, desto höher das Gewinnpotenzial – jedoch auch die Verlustquote.
Die folgenden Techniken können Ihnen helfen, Ihre Tradingfähigkeiten zu perfektionieren:

  • Identifizierung möglicher Handelseinstiege – Kerzencharts der Werte eines Tages, ECN-Angebote und Echtzeitnachrichten sind gute Indikatoren für einen geeigneten Markteintritt.
  • Suche nach Kurszielen – Die Ermittlung des Kurszieles ist wichtig, um den optimalen Zeitpunkt für den Markteintritt zu definieren. Sie müssen sicherstellen, zu einem guten Preislevel einzusteigen, um einen guten Preis zu erzielen, wenn der Trade geschlossen wird.
  • Stopp-Loss – Der Marginhandel erhöht Ihr Risiko und die Exposition gegenüber schnellen Preisbewegungen. Mit der Nutzung einer Stopp-Loss-Funktion wird Ihr Verlustrisiko bei jeder Position begrenzt.
  • Quoten schlagen – Sie sollten Ihre Leistung evaluieren und steigern, indem Sie einer genauen Strategie folgen statt reinen Profiten.

Als Swing-Trading wird ein Handelsstil bezeichnet, der sich mehr auf den fundamentalen Handel stützt, bei dem Positionen über einen Zeitraum von Tagen bzw. Wochen geöffnet und gehalten werden. Der Grund, warum diese Handelsform als fundamental bezeichnet wird, besteht darin, dass der Swing-Handel Änderungen der Fundamentaldaten über ein paar Tage hinweg beobachtet und nutzt. Dies führt letztlich zu Gewinnen, die aus mittelfristigen Marktveränderungen resultieren. Positionen, die über Nacht offen gehalten werden, beinhalten meist eine Gebühr, können jedoch über Wochen offen gehalten werden.

Swing-Trader sind in der Regel ein Mittelding zwischen Day-Tradern und Trendhändlern. Day-Trader halten Aktien von Sekunden bis Stunden, aber niemals länger als einen Tag, wohingegen Trendhändler es vorziehen, langfristige Trends zu untersuchen, die von einigen Wochen bis hin zu Monaten dauern können.
Swing-Trader hingegen halten an einer bestimmten Aktie nur ein paar Tage bzw. zwei bis drei Wochen fest. Sie beobachten sowohl die Hochs als auch Tiefs der Aktienbewegungen eines Marktes während dieser bestimmten Zeit. Dies wird in Händlerkreisen als die beste Handelsform bei Trading für Anfänger, die sich auf die Finanzmärkte begeben wollen, angesehen. Diese Handelsform bietet darüber hinaus auch attraktive potenzielle Profite für Fortgeschrittene.

Position Trading

Dies ist eine Handelsform für langfristige Trader, die ihre Positionen während mehrerer Monate bis zu Jahren offen halten möchten. Sie brauchen keine kruzfristigen Marktschwankungen zu beobachten, da sie langfristig investieren, und davon ausgehen, dass sich kleine Marktveränderungen wieder ausgleichen werden. Position-Trading ist das genaue Gegenteil des Day-Tradings, da das Ziel darin besteht, über einen langen Zeitraum hinweg Gewinne zu erzielen, und zwar anhand einer Trendbewegung statt einer kurzfristigen Marktbewegung.
Viele Händler dieser Strategie schauen sich wöchentliche bzw. monatliche Charts an, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wo ihr ausgewähltes Asset hinsichtlich eines Trends liegt. Wer also zum beispiel den Nasdaq Index handeln möchte, beobachte den Nasdaq 100 Graph, ein ETF Trader hingegen beobachtet den Graph vom ETF um den Trend zu verfolgen, und wer sich eher für den DAX realtime interessiert, der beobachten die dementsprechende Statistik und Graphik. Die Trends werden anhand der technischen und fundamentalen Analyse ermittelt, indem Preischarts und Marktaktivitäten evaluiert werden. Dabei fallen Gebühren an, die erhoben werden, wenn man eine Position über Nacht offen hält – solche Gebühren werden in der Handelsbranche als „CFD Rollover“ bezeichnet.

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